2016 wurde Leicester City völlig überraschend englischer Meister, nun droht den Foxes der Absturz in die drittklassige League One. Am Mittwoch scheiterte der Klub mit einem Einspruch gegen einen Sechs-Punkte-Abzug.
Einspruch abgelehnt! Horrorszenario für Traditionsklub rückt näher
Traditionsklub droht Horrorszenario
Fünf Spieltage vor Schluss belegt Leicester als Tabellen-22. den ersten Abstiegsplatz in der Championship. Der Rückstand aufs rettende Ufer beträgt aktuell einen Punkt.
Traditionsklub Leicester City macht „schwierige Zeit“ durch
„Nachdem diese Angelegenheit nun abgeschlossen ist und noch fünf Spiele in dieser Saison ausstehen, konzentrieren sich alle im Verein voll und ganz auf die bevorstehenden Partien und darauf, durch unsere Leistungen auf dem Platz den Ausgang der Saison selbst zu bestimmen“, teilte Leicester in einem Statement mit.
Der Verein dankte den Fans in dieser „schwierigen Zeit“ für die Unterstützung: „Nun liegt es an uns, dafür zu sorgen, dass wir die verbleibenden Spiele mit der Konzentration und Entschlossenheit angehen, die unsere aktuelle Situation erfordert.“
Der Traditionsklub war im Februar wegen Verstößen gegen die finanziellen Regularien mit dem Punktabzug belegt worden.
Premier League: Leicester City holte 2016 sensationell den Titel
Eine unabhängige Kommission stellte fest, dass Leicester die zulässige Verlustgrenze im maßgeblichen Dreijahreszeitraum bis zur Saison 2023/24 um knapp 21 Millionen Pfund (24 Millionen Euro) überschritten hatte. In den drei betroffenen Spielzeiten verbuchte der Klub Verluste von zusammen mehr als 200 Millionen Pfund (230 Millionen Euro).
2016 hatte der Verein als 5000:1-Außenseiter sensationell den Premier-League-Titel gewonnen, 2021 folgte der erste FA-Cup-Triumph. Nach dem Abstieg 2023 gelang zwar die sofortige Rückkehr in die oberste Spielklasse, doch in der vergangenen Saison reichte es nur zu sechs Siegen in 38 Spielen, ehe erneut der Gang in die Zweitklassigkeit folgte.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)