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Spektakuläres Gerücht: Hammer-Comeback bei Real?

Hammer-Comeback bei Real?

Benficas Coach José Mourinho wird in der spanischen und portugiesischen Presse mit einer Rückkehr zu Real Madrid in Verbindung gebracht.
Jose Mourinho reagiert emotional auf die jüngsten Anfeindungen eines Porto-Mitarbeiters, der ihn mehrmals als Verräter beschimpfte.
Benficas Coach José Mourinho wird in der spanischen und portugiesischen Presse mit einer Rückkehr zu Real Madrid in Verbindung gebracht.

José Mourinho bleibt gelassen. Während bei der spanischen Marca („Nein, es ist kein Witz“) und auch in portugiesischen Medien erneut sein Name als möglicher Kandidat für den Trainerposten von Real Madrid kursiert, konzentriert sich der 63-Jährige auf Benfica Lissabon. Die Königlichen drohen eine Saison ohne Titel zu beenden – und schon nimmt das altbekannte Gerücht wieder Fahrt auf.

Der Portugiese kennt das Spiel. Zwischen 2010 und 2013 coachte er die Madrilenen, gewann unter anderem die Meisterschaft und legte die Basis für spätere Erfolge in der Champions League. Entsprechend groß ist sein Name rund um das Bernabéu bis heute.

José Mourinho reagiert auf Gerüchte um Real Madrid

Konkrete Kontakte aber? Fehlanzeige. Bereits im Februar hatte Mourinho Spekulationen klar zurückgewiesen und betont, es gebe „nichts mit Real Madrid“. Auch jetzt bleibt er öffentlich zurückhaltend.

Auf die Frage, ob er garantieren könne, auch in der kommenden Saison bei Benfica zu bleiben, antwortete Mourinho auf einer Pressekonferenz vor dem Derby gegen Sporting: „Darüber habe ich vor zwei Monaten gesprochen, vor ein paar Wochen und vor ein paar Tagen. Ich kann nicht garantieren, was passieren wird.“ Gleichzeitig stellte er klar, dass seine Zukunft „nicht nur von mir abhängt“.

Bericht: Ablösefreier Wechsel zu Real möglich

Fakt ist: Mourinho besitzt in Lissabon einen Zwei-Jahres-Vertrag, der laut übereinstimmenden Berichten eine spezielle Ausstiegsklausel beinhaltet. Diese würde ihm im Falle eines Angebots aus Madrid einen ablösefreien Wechsel ermöglichen.

Der Coach selbst vermeidet jedoch jedes öffentliche Werben. „Zählt nicht auf mich für Seifenopern“, sagte er bereits im Winter mit Blick auf die Gerüchteküche. Intern gilt: Seine Priorität ist es, die Saison mit Benfica erfolgreich zu Ende zu bringen.

Dass sein Name dennoch regelmäßig in Madrid auftaucht, überrascht nicht. Mourinho weiß um seine Vergangenheit bei den Königlichen – und um die Dynamik des Geschäfts. Doch Stand jetzt bleibt sein Telefon in dieser Causa still.