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Nach Guardiola-Absage: Er ist jetzt Italiens Favorit

Er ist jetzt Italiens Favorit

Pep Guardiola sagt als Nationaltrainer Italiens ab. Nun kristallisiert sich eine Juventus-Legende als Favorit heraus.
Andrea Pirlo ist mittlerweile Trainer bei Fatih Karagümrük. Seine Magie am ball hat er allerdings noch nicht verloren, wie er mit zwei Kunstschüssen beweist.
Pep Guardiola sagt als Nationaltrainer Italiens ab. Nun kristallisiert sich eine Juventus-Legende als Favorit heraus.

Pep Guardiola sagte ab, Carlo Ancelotti sagte ab – und doch könnte schon in der kommenden Woche der neue Nationaltrainer Italiens vorgestellt werden.

Ausgerechnet eine italienische Spieler-Legende kristallisiert sich als Favorit auf den Posten heraus: Andrea Pirlo. Nach drei verpassten Weltmeisterschaften in Folge sehnt sich Fußball-Italien endlich wieder nach besseren Zeiten

Der 116-malige Nationalspieler soll sich bereits in fortgeschrittenen Gesprächen mit dem Verband FIGC befinden, gar von einer mündlichen Einigung ist bereits die Rede. „Pirlo hat zugesagt“, schrieb die Gazzetta dello Sport am Freitag.

Die Sportzeitung offenbarte am Freitag, dass der einstige Kapitän von Juventus Turin einen Vertrag bis einschließlich der Weltmeisterschaft in Spanien, Portugal und Marokko 2030 unterschreiben soll – und ein Brutto-Gehalt von rund 1,5 Millionen Euro pro Jahr erhalten werde.

Italien: Dann soll Pirlo als Nationaltrainer vorgestellt werden

Am Dienstag tritt der italienische Fußballverband in einer Sitzung zusammen, der über eine Entscheidung zwar nicht verfügen darf, jedoch zumindest „angehört“ werden muss. Im Anschluss soll im besten Falle zeitnah die Verkündung folgen.

Pirlo hatte von 2002 bis 2015 selbst für die Squadra Azzurra gespielt und war 2006 im Berliner Olympiastadion Weltmeister geworden.

Erste Trainerstation bei Juventus Turin

Als Trainer hatte er in seiner ersten Station 2020 direkt Juventus Turin hauptverantwortlich übernommen, in 52 Spielen einen Punkteschnitt von 2,15 geholt.

Auch beim türkischen Erstligisten Fatih Karagümrük SK (2022/23) und Sampdoria Genua (2023/24) blieb er nur ein Jahr. Zuletzt stand er beim United FC Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten unter Vertrag.

Auch die ehemaligen Nationaltrainer Antonio Conte und Roberto Mancini waren zuletzt als Nachfolger für Gennaro Gattuso gehandelt worden.

Ex-Kollege Paolo Maldini, der inzwischen als Techischer Direktor des italienischen Fußballverbandes arbeitet, hatte bereits angekündigt, dass man sich „mit den Besten“ des Fachs beschäftige. Oder mit jemandem, der „so denkt wie wir, mit dem Harmonie herrscht und der unsere Ideen teilt“.