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War das nur der Anfang?

Supertalent von der Leine gelassen

Brian Madjo trifft bei seinem Pflichtspieldebüt für Aston Villa gegen PSG, wird jüngster Torschütze in der Geschichte des Supercups und erntet Lob von seinem Trainer. Dass der 17-Jährige erst jetzt seinen großen Auftritt hat, liegt an einer FIFA-Sperre.
Brian Madjo sorgt mit seinen 17 Jahren für Furore im UEFA-Supercup. Nach dem Spiel gegen PSG, in dem er auch ein Tor erzielte, gibt es ordentlich Lob für den jungen Stürmer von Aston Villa.
Brian Madjo trifft bei seinem Pflichtspieldebüt für Aston Villa gegen PSG, wird jüngster Torschütze in der Geschichte des Supercups und erntet Lob von seinem Trainer. Dass der 17-Jährige erst jetzt seinen großen Auftritt hat, liegt an einer FIFA-Sperre.

Brian Madjo hat bei seinem ersten Pflichtspiel für Aston Villa sofort Geschichte geschrieben. Der 17 Jahre alte Angreifer traf am Mittwoch im UEFA-Supercup gegen Paris Saint-Germain zum zwischenzeitlichen Ausgleich, am Ende unterlagen die Villans in Salzburg mit 1:2.

Der Treffer war mehr als nur ein Strohfeuer: Madjo wurde mit 17 Jahren und 212 Tagen nicht nur der jüngste Torschütze in der Geschichte des Wettbewerbs, er war auch der jüngste Spieler in der Startelf in der Supercup-Geschichte.

Beim 1:1 (45.) setzte er sich gegen Willian Pacho durch und vollendete nach einer Hereingabe von John McGinn mit einer schwierigen Direktabnahme mit links.

Warum Madjo von der FIFA gesperrt wurde

Dass Madjo überhaupt erst jetzt für Villa offiziell auflaufen durfte, macht seinen Auftritt noch bemerkenswerter. Der Engländer war im Januar vom FC Metz für zwölf Millionen Euro verpflichtet worden, hatte jedoch eine FIFA-Sperre erhalten, weil der Wechsel nach Einschätzung des Weltverbands gegen die Regeln für internationale Transfers von Minderjährigen verstieß. Nun konnte ihn Trainer Unai Emery endlich von der Leine lassen.

Madjos Werdegang ist ungewöhnlich: Im August 2025 war er nach eineinhalb Jahren im Ausbildungszentrum von Metz mit 16 Jahren, sieben Monaten und fünf Tagen zum jüngsten Ligue-1-Spieler der Klubhistorie geworden.

Nach nur fünf Einsätzen in Frankreich folgte der Transfer nach Birmingham – und anschließend eine halbjährige Zwangspause. Sein letztes Profispiel hatte er am 7. Dezember bei einem Kurzeinsatz in Auxerre bestritten.

Madjo spielte bereits für Luxemburgs A-Nationalmannschaft

Auch international ist der Stürmer ein Sonderfall. Madjo wurde in London geboren, wuchs aber in Luxemburg auf und spielte dort bereits für die A-Nationalmannschaft, ehe er nun für Englands U17 aufläuft.

Auf dem Platz lieferte er trotz fehlender Spielpraxis auffällige Szenen: eine starke Ablage per Brust auf Emiliano Buendía, ein wuchtiger Linksschuss an den Pfosten (44.). Nicht alles gelang – in der Ballführung wirkte er phasenweise unsauber, Kopfballchancen blieben unpräzise (28., 41.). Zudem leitete ein Ballverlust vor dem eigenen Strafraum die PSG-Führung durch Khvicha Kvaratskhelia ein (20.).

Trainer Unai Emery stellte sich dennoch demonstrativ vor sein Talent und sagte bei TNT Sports auch mit Blick auf den 19-jährigen George Hemmings: „Die Erfahrung, die sie aus einer Nacht wie dieser ziehen werden, wird sehr wichtig sein. Sie haben gezeigt, dass sie schnell lernen und sehr hart arbeiten.“

Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.