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„Paukenschlag“ wegen Rangnick?

„Paukenschlag“ wegen Rangnick?

Unruhe im ÖFB-Camp. Sportdirektor Peter Schöttel soll nach neunjähriger Zusammenarbeit vor dem Aus stehen - das hat auch mit Ralf Rangnick zu tun.
Sportdirektor Peter Schöttel (l.) und Teamchef Ralf Rangnick (r.)
Sportdirektor Peter Schöttel (l.) und Teamchef Ralf Rangnick (r.)
© IMAGO/Beautiful Sports
Thomas Sevastiadis
Unruhe im ÖFB-Camp. Sportdirektor Peter Schöttel soll nach neunjähriger Zusammenarbeit vor dem Aus stehen - das hat auch mit Ralf Rangnick zu tun.

Der Sportdirektor Peter Schöttel soll beim Österreichischen Fußballverband auf dem Abstellgeleis stehen. Auch wegen angeblicher Differenzen mit Nationaltrainer Ralf Rangnick droht dem Verband ein „Paukenschlag“, wie die Krone schreibt.

Bei einer Aufsichtsratssitzung am Freitag soll Schöttels Abschied formell beschlossen werden, schreibt der Kurier. Sky-Experte und Ex-Profi Marc Janko zeigte sich nicht verwundert: „Wenn man sich hinter den Kulissen umhört, dann ist es nicht wahnsinnig überraschend.“

Mit Schöttel „und Ralf Rangnick hat es nicht so richtig funktioniert“, erklärt der einstige Stürmer weiter: „Es ist schon so, dass Rangnick seit einiger Zeit bei allen Dingen, die ihm wichtig sind, das nicht über den Peter macht, sondern über andere Personen.“ Das Verhältnis zwischen den zwei wichtigsten Männern bei der österreichischen Nationalmannschaft gilt schon länger als beschädigt.

Rangnick-Liebling als Nachfolger?

Peter Schöttel würde den ÖFB somit nach neun Jahren verlassen. Angefangen hatte er als Trainer der U19, ehe er zwei Monate später das Amt des Sportdirektors übernahm. Mit Österreich schaffte er zweimal in Folge die Qualifikation zur Europameisterschaft (2021, 2024), wo er jeweils im Achtelfinale scheiterte. Der größte Erfolg kam aber im vergangenen Sommer, als die erste WM-Teilnahme nach 28 Jahren perfekt wurde. Dort schieden die Österreicher im Sechzehntelfinale gegen den späteren Weltmeister Spanien aus.

Der Nachfolger des 59-Jährigen ist bislang unbekannt. Laut Krone wird ein Name bereits gehandelt: Sebastian Prödl. Der frühere Innenverteidiger mit langer Werder-Vergangenheit führt seit 2024 die Nachwuchsabteilung der Österreicher an.

Seine Arbeit soll intern sehr geschätzt werden. Ausschlaggebend dürfte wohl auch sein äußerst positives Verhältnis zu Ralf Rangnick sein.

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