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Hass während des Spiels: Todesdrohungen gegen Real-Verteidiger

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„Stirb!“ Todesdrohungen bei Real-Spiel

In der Copa del Rey kam es zu erschreckende Todesdrohungen gegen Real Madrids Asencio. Das Spiel musste unterbrochen werden.
La-Liga-Boss Javier Tebas hat auf die anhaltenden Beschwerden Real Madrids gegen Schiedsrichter reagiert. Trainer Carlo Ancelotti wehrt sich nun.
In der Copa del Rey kam es zu erschreckende Todesdrohungen gegen Real Madrids Asencio. Das Spiel musste unterbrochen werden.

Beim knappen Sieg von Real Madrid gegen Real Sociedad San Sebastián in der Copa del Rey ist es zu einem Skandal gekommen.

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Dem Madrid-Star Raúl Asencio schlug Hass von den Rängen entgegen. Einige Fans aus San Sebastian riefen dem Innenverteidiger Raul Asencio Drohungen hinterher, darunter auch „Asencio, muérete“, was so viel wie „Asencio, stirb!“ bedeutet.

Team-Kapitän Vinicius Jr. wandte sich daher in der 46. Spielminute an Schiedsrichter Sanchez Martinez, der bestätigte, die Todesdrohungen ebenfalls gehört zu haben.

Auswechselung in der Halbzeit

Das Spiel wurde darauffolgend für einige Minuten unterbrochen, um das spanische Protokoll gegen Hass vom Sicherheitskoordinator abspielen zu lassen. Auf den Stadionleinwänden wurden entsprechende Botschaften eingespielt.

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Der Trainer der Königlichen, Carlo Ancelotti, reagierte ebenfalls und wechselte Asencio in der Halbzeitpause aus.

Nach dem Spiel äußerte er sich zu dem Vorfall und stellte klar, „Niemand möchte hören, dass “muérete“ im Stadion nach ihm gerufen wird. Er war betroffen, und ich entschied mich, ihn herauszunehmen, weil ich das Gefühl hatte, dass es seine Leistung im Spiel beeinträchtigen könnte."

Des Weiteren lobte er die Reaktion des Schiedsrichters auf die Situation: „Ich denke, der Schiedsrichter hat gut gehandelt. Vinícius sprach mit ihm, er stoppte das Spiel und aktivierte das Protokoll. Er hat es gut gemacht. Das sollten sie tun. Ich habe Asencio aus zwei Gründen ausgewechselt: Er war betroffen und er hatte eine Gelbe Karte.“

Das steckt hinter den Drohungen

Asencio wurde bereits letztes Jahr von Bilbao-Fans mit Pfiffen abgestraft.

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Grund für die wiederholten Anfeindungen ist ein noch laufendes Gerichtsverfahren, in dem Asencio die Verbreitung von pornografischen Inhalten von einer Minderjährigen vorgeworfen wird.

Medienberichten zufolge hat Asencio das Gericht gebeten, ihn aus dem Strafprozess, in dem drei weitere ehemalige Real Madrid Spieler involviert sind, auszuschließen. Dies wies das Gericht aber zurück und setzte das Gerichtsverfahren gegen den 21-jährigen Spanier fort.

Sollte er in dem Prozess verurteilt werden, drohen ihm eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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Unverhoffter Abwehrchef

Zuletzt sorgte Asencio für großes Aufsehen, als er in der Champions League sportliche Vergleiche mit Legenden hervorrief.

Gegen Manchester City konnte er die Abwesenheit von Verteidigerstars wie David Alaba, Antonio Rüdiger und Eder Militao mit großer Reife kompensieren.

Sogar mit dem City-Hünen Erling Haaland legte er sich an, wie auch Team-Kollege Rüdiger im Jahr zuvor.

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Das Rückspiel gegen Sociedad in der Copa del Rey findet Anfang April in Madrid statt.