Das tat schon beim Zuschauen weh: Nottingham-Stürmer Taiwo Awoniyi musste nach einem üblen Zusammenprall im FA-Cup-Spiel gegen Exeter City auf der Trage vom Platz gebracht werden.
Übler Zusammenstoß in England
Wie sein Verein bekannt gab, brach sich der Angreifer die Nase.
In der Nachspielzeit der zweiten Hälfte war der langjährige Bundesliga-Profi hochgesprungen, um den Ball zu erreichen, wurde dabei allerdings von Exeter-Torhüter Joe Whitworth mitten im Gesicht getroffen. Beide Spieler gingen zu Boden, medizinisches Personal eilte auf den Platz.
Aus Awoniyis Nase strömte Blut, der Nigerianer musste über zehn Minuten lang behandelt werden. Anschließend wurde er auf eine Trage gelegt und unter dem Beifall der Fans im St. James Park vom Spielfeld getragen. Chris Wood kam für den ehemaligen Stürmer von Union Berlin in die Partie.
Nachspielzeit dauert 23 Minuten
Awoniyi hatte dem Spiel bereits seinen Stempel aufgedrückt, als er in der 37. Minute sehenswert das zwischenzeitliche 2:1 für Nottingham erzielte. Der favorisierte Premier-League-Klub war gegen den Drittligisten früh in Rückstand geraten und kassierte in der 50. Minute auch den 2:2-Ausgleich.
Aufgrund der langen Behandlungspause endete die Nachspielzeit schließlich mit der 23. Minute und die Partie ging in die Verlängerung. Dort fielen keine weiteren Treffer.
Am Ende setzte sich Forest mit 4:2 im Elfmeterschießen durch. Der für Awoniyi eingewechselte Wood versenkte direkt den ersten Strafstoß.