FA Cup>

Ex-Bundesliga-Profi dreht komplett durch und fliegt

{}
{ "placement": "banner", "placementId": "banner" }
{ "placeholderType": "BANNER" }

Cunha dreht komplett durch und fliegt

Der frühere Bundesliga-Profi Matheus Cunha verliert im FA Cup komplett die Nerven - und erweist seinen Wolverhampton Wanderers damit einen Bärendienst.
Matheus Cunha mit einem Kopfstoß gegen Milos Kerkez
Matheus Cunha mit einem Kopfstoß gegen Milos Kerkez
© IMAGO/Offside Sports Photography
Der frühere Bundesliga-Profi Matheus Cunha verliert im FA Cup komplett die Nerven - und erweist seinen Wolverhampton Wanderers damit einen Bärendienst.

Folgenschwerer Ausraster von Matheus Cunha! Der frühere Bundesliga-Profi hat im Achtelfinale des FA Cups komplett die Beherrschung verloren. Mit seinem Platzverweis in der Nachspielzeit der Verlängerung erwies er seinen Wolverhampton Wanderers beim Aus beim AFC Bournemouth obendrein einen Bärendienst.

{ "placeholderType": "MREC" }

Doch der Reihe nach: Erst hatte der Brasilianer mit einem Traumtor aus 25 Metern zum 1:1 (60.) die Wolves in die Verlängerung gerettet, nachdem diese durch Evanilson in Rückstand geraten waren (30.). Kurz vor Abpfiff der 120 Minuten geriet Cunha dann jedoch mit Milos Kerkez aneinander.

Nachdem der Abwehrspieler der Cherries Cunha am Trikot gehalten hatte, drehte sich dieser um und schlug mit beiden Händen in Richtung seines Gegenspielers. Bournemouths Tyler Adams versuchte, Cunha zu beruhigen, aber der Angreifer war kaum zu bremsen.

Cunha sieht Rot nach Kopfstoß - und wütet weiter

Kerkez, der nach der ersten Attacke zu Boden gegangen war, rappelte sich wieder auf, um Cunha die Stirn zu bieten. Und der Brasilianer ließ sich zu einem Kopfstoß hinreißen. Die logische Konsequenz: Glatt Rot.

{ "placeholderType": "MREC" }

Doch auch nach dem Platzverweis war Cunha kaum zu bändigen. Auf dem Weg in den Kabinengang legte sich der 25-Jährige auch noch mit Offiziellen und Betreuern an, lieferte sich dabei hitzige Wortgefechte.

Wolves-Trainer Vitor Pereira behauptete, die Situation nicht genau gesehen zu haben. „Als es passierte, habe ich auf den Ball geschaut“, sagte der frühere Trainer von 1860 München der BBC. „Fußball ist sehr emotional und das Level war heute sehr hoch, nicht nur auf dem Platz, sondern auch außerhalb. Es gab eine Menge Druck. Am Ende sind das Dinge, die passieren können.“

Sicherer Elferschütze Cunha fehlt den Wolves

Für die Wolves war es auch sportlich eine herbe Schwächung, schließlich gilt Cunha als sicherer Elfmeterschütze, von den vergangenen neun Versuchen hat er sieben verwandelt. Im Elfmeterschießen vergaben Matt Doherty und Boubacar Traoré für die Wolves. Die Gastgeber, bei denen nur Dean Huijsen verschoss, setzten sich schließlich mit 5:4 durch.

Cunha, der in der Bundesliga für RB Leipzig und Hertha BSC gespielt hatte, droht nach seinem Ausraster zudem eine lange Sperre.