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Hat Barca bei Olmo betrogen?

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Hat Barca bei Olmo betrogen?

Die ewige Leier um die Spielberechtigung von Dani Olmo geht in die nächste Runde. Laut La Liga soll der FC Barcelona wissentlich getäuscht haben. Klub-Präsident Joan Laporta reagiert verärgert.
Nach langem Hin und Her haben Dani Olmo und Pau Victor ihre Spielberechtigung für das Supercup-Finale zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid erhalten. Barcas Präsident Joan Laporta äußert sich zur Posse.
Die ewige Leier um die Spielberechtigung von Dani Olmo geht in die nächste Runde. Laut La Liga soll der FC Barcelona wissentlich getäuscht haben. Klub-Präsident Joan Laporta reagiert verärgert.

Die Saga um die Registrierung von Dani Olmo beim FC Barcelona nimmt kein Ende. Der spanische Ligaverband wirft den Katalanen jetzt sogar bewusste Täuschung vor!

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Am Mittwoch teilte La Liga mit, Barca habe „Versprechungen und Zugeständnisse nicht eingehalten“. Nur durch diese Zugeständnisse sei es dem Verein überhaupt möglich gewesen, den ehemaligen Leipziger zu registrieren.

Barca-Saga um Olmo

Im Detail: Barca konnte Olmo und Teamkollege Pau Víctor in der Registrierungsphase im Januar erst nicht mehr für den Spielbetrieb melden, weil die von La Liga auf Basis von Einnahmeüberschüssen festgelegte Gehaltsobergrenze erreicht war.

Der Verein versicherte daraufhin, durch die Vergabe von VIP-Plätzen einen bis zu dreistelligen Millionenbetrag erzielen zu können. In einer neuen Kalkulation ist laut Verband von diesen Einnahmen aber keine Rede mehr, die Logenverkäufe hätten nie stattgefunden.

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Die bei der Registrierung angegebenen Einnahmen gab es also nicht. Daher „verfügte der FC Barcelona zum 31. Dezember 2024 oder 3. Januar 2025 über keinen positiven Saldo oder keine Registrierungskapazität, öffentlich bekannt als ‚Fair Play‘, um die Spieler Dani Olmo und Pau Víctor zu registrieren, und verfügt auch derzeit nicht über eine solche“, heißt es in dem Statement.

Auch die Vertragsverlängerungen mit Pau Cubarsi, Ronald Araújo, Pedri, Gavi wären damit wohl nicht möglich gewesen.

Barca-Präsident schäumt vor Wut

Barca-Präsident Joan Laporta hat sich zu den Vorwürfen bereits geäußert. „Manchmal habe ich das Gefühl, dass das kein Zufall ist“, wetterte der 62-Jährige vor dem Pokalspiel gegen Atlético gar eine Verschwörung. „Wir spielen heute Abend ein wichtiges Match und La Liga kommuniziert heute Morgen. Sehr seltsam“, sagte Laporta den spanischen Medien weiter. „Es ist ein weiterer Versuch, unsere Mannschaft zu destabilisieren.“

„La Liga hat die Verpflichtung von Pau Victor und Olmo genehmigt und jetzt haben sie ihre Meinung geändert. Warum? Haben sie von vornherein schlechte Arbeit geleistet, als sie die Operationen genehmigt haben? Wenn sie uns auf dem Spielfeld nicht schlagen können, versuchen sie, uns in den Büros zu schlagen. Als Präsident von Barca kann ich das nicht zulassen“, ergänzte der wütende Laporta, der sich das Statement nicht gefallen und dagegen vorgehen will.

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Aber auch den Katalanen droht ein Nachspiel. Denn wie es mit Olmo und Víctor weitergeht, ist nach derzeitigem Stand offen. Laporta will alle juristischen Mittel ausschöpfen, damit ihnen nicht die Spielberechtigung entzogen wird. Sollte dies aber nicht gelingen, könnte es bitter werden. Medien bringen neben einem Einsatzverbot der Spieler sogar einen Punktabzug in der Liga ins Gespräch.

Das endlose Thema um die Finanzen

Barcelona führt die Tabelle an, hat aber nur drei Punkte Vorsprung auf den Erzrivalen Real Madrid. Ein Punktverlust wäre im Titelrennen umso schlimmer. Doch auch insgesamt fällt ein kleiner Schatten auf die Saison des Teams von Hansi Flick. Immer wieder sorgen finanzielle Probleme für Schlagzeilen. Allen voran die schier endlose Saga um die Registrierungen von Olmo und Víctor.

Schon zu Beginn der Saison zog sich das Verfahren über Wochen hin, bis es Barca doch noch gelang, die Finanzen soweit in Ordnung zu bringen, dass die Spielgenehmigung für beide Spieler zumindest für die Hinrunde erteilt wurde. Ende des Jahres kam das Thema wieder auf. Die Katalanen zogen vor mehrere Gerichte und bekamen erneut in letzter Minute Recht.