Aufregung um Antonio Rüdiger: Der Verteidiger von Real Madrid ist im Ligaspiel gegen den FC Getafe (0:1) mit viel Glück einem Platzverweis entkommen.
La Liga: "Hätte ihm den Kiefer brechen können!" Erneut Wirbel um Antonio Rüdiger
Rüdiger sorgt für mächtig Wirbel
In der 27. Minute traf Rüdiger Getafe-Verteidiger Diego Rico im Kampf um den Ball mit dem Knie voll im Gesicht. Doch Schiedsrichter Alejandro Muniz Ruiz schätzte die Szene nicht als foulwürdig ein.
La Liga: Rüdiger kommt ungestraft davon
Die Partie lief noch wenige Sekunden weiter, ehe Muniz Ruiz unterbrach, weil Rico immer noch am Boden lag. Die Spieler von Getafe forderten vehement eine Rote Karte, doch Rüdiger kam ungestraft davon - auch der VAR schaltete sich nicht ein.
In den spanischen Medien sorgte die Szene für mächtig Wirbel. „Das ist eine Aktion, die im VAR hätte überprüft werden müssen, denn meiner Ansicht nach hätte der Real-Madrid-Verteidiger vom Platz gestellt werden müssen, weil er Ricos Gesicht mit dem Knie getroffen hat“, sagte Schiedsrichterexperte Pérez Burrull beim in Madrid ansässigen Sender Radio Marca.
Kritik am Schiedsrichter
Antonio Romero vom Medium Cadena Ser schrieb: „Er wird nicht vom Platz gestellt, weil die Schiedsrichter sehr schlecht sind. Dieser Schiedsrichter hat nicht das Niveau, um in der ersten Liga zu pfeifen.“
Noch deutlicher wurde Dani Garrido: „Rüdiger hätte ihm an Ort und Stelle den Kiefer brechen können“, meinte der Journalist von Cadena Ser.
Die Zeitung Mundo Deportivo hatte kein rotwürdiges Einsteigen erkannt, bilanzierte aber: „So kam der Deutsche mit einer Aktion davon, die eine Gelbe Karte verdient hätte.“
Wenig später traf Martin Satriano traumhaft für Getafe zur 1:0-Pausenführung (39.), die später auch den Endstand darstellte.
Rüdiger sorgte jüngst immer wieder für Wirbel
In jüngster Vergangenheit hatte Rüdiger immer wieder für Wirbel gesorgt. So auch im April 2025 beim Finale der Copa del Rey (2:3 gegen den FC Barcelona), als Rüdiger eine Rolle Tape-Verband in Richtung des Schiedsrichters warf. Der deutsche Nationalspieler entschuldigte sich einen Tag später für die Aktion.
Bundestrainer Julian Nagelsmann reagierte damals sehr deutlich: „Das Limit ist erreicht. Mehr sollte er sich nicht erlauben, sonst hat es größere Konsequenzen.“