Die Gerüchte um Enzo Fernández und Real Madrid nehmen weiter Fahrt auf. In Spanien wird der Weltmeister immer konkreter als möglicher Nachfolger von Toni Kroos gehandelt – befeuert durch neue Aussagen des Chelsea-Profis.
Enzo-Poker: Madrid prüft Mega-Deal
Madrid prüft Mega-Deal
In einem Interview erklärte der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler: „Mir würde es gefallen, in Spanien zu leben. Ich mag Madrid sehr, es erinnert mich an Buenos Aires. Ich würde in Madrid leben.“ Gleichzeitig betonte Fernández noch vor wenigen Tagen: „Über Madrid? Ehrlich gesagt, null Gespräche. Wir sind auf Chelsea fokussiert.“
Klar ist: Die Königlichen suchen einen Organisator für das Zentrum. Namen wie Vitinha oder Rodri kursieren – doch Enzo gilt als besonders reizvolle Lösung. In der Sendung „La Tribu“ brachte Experte Javier Tintó den Argentinier als „perfekten Transfer“ ins Spiel.
Bei Enzo: Chelsea setzt Schmerzgrenze
Das Problem ist die Ablöse. Laut übereinstimmenden Berichten aus England und Spanien würde Chelsea erst bei 150 bis 160 Millionen Euro gesprächsbereit sein. Der Weltmeister steht noch langfristig bis 2032 unter Vertrag, die Blues zahlten 2023 selbst eine britische Rekordsumme von rund 121 Millionen Euro an Benfica.
Zuletzt hieß es zudem, Chelsea arbeite sogar an einer Vertragsverlängerung, um Interessenten wie Real Madrid abzuschrecken. Demnach sei man in London entschlossen, den Spielmacher nicht unter Wert abzugeben.
Gleichzeitig berichten mehrere Medien, dass Enzo einem Wechsel nach LaLiga grundsätzlich offen gegenübersteht. Ein offizielles Angebot aus Madrid liegt allerdings nicht vor.
Finanzielle Hürden für Real bei Enzo-Poker
Intern wird bei den Blancos diskutiert, ob ein Transfer in dieser Größenordnung darstellbar ist. Tintó verwies darauf, dass Madrid im Sommer Transfereinnahmen generieren könnte. Andere Stimmen geben allerdings zu bedenken, dass ein 150-Millionen-Deal nur schwer zu rechtfertigen sei.
Sportlich würde Enzo jedenfalls ins Profil passen: passstark, pressingresistent, mit strategischem Gespür. In der Premier League kommt er in dieser Saison regelmäßig als Taktgeber zum Einsatz und zählt zu den Führungsspielern der Blues.
Ob aus dem öffentlichen Werben mehr wird als ein Flirt, hängt maßgeblich von Chelseas Preisvorstellung – und Madrids Risikobereitschaft – ab.