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Real Madrids Peiniger in Tränen: "Ich sehe hässlich aus, aber ..."

Real-Peiniger vergießt Tränen

Mallorca-Stürmer Vedat Muriqi trifft gegen Real Madrid spät zum Sieg – und bricht danach in Tränen aus.
Die Jubeltraube von RCD Mallorca nach dem emotionalen Siegtreffer
Die Jubeltraube von RCD Mallorca nach dem emotionalen Siegtreffer
© IMAGO/Anadolu Agency
Mallorca-Stürmer Vedat Muriqi trifft gegen Real Madrid spät zum Sieg – und bricht danach in Tränen aus.

Vedat Muriqi hat RCD Mallorca mit einem Treffer in der Nachspielzeit zum 2:1-Sieg gegen Real Madrid geschossen – und danach seinen Emotionen freien Lauf gelassen. Der Stürmer aus dem Kosovo sank zu Boden, rang nach Luft und brach in Tränen aus.

Sein spätes Tor ließ nicht nur das Stadion explodieren, sondern wirbelte auch das Titel- und Abstiegsrennen in LaLiga durcheinander.

Real Madrid trifft spät – dann kommt Muriqi

Zuvor hatte Manu Morlanes die Gastgeber in Führung gebracht, ehe Eder Militao in der 88. Minute ausglich. Doch Mallorca schlug zurück – mit purer Wucht. Muriqi kam im Strafraum an das Leder und nagelte es mit Power unter die Latte. Es war bereits sein 19. Saisontor, womit er sich im Kampf um die Torjägerkrone in Stellung brachte.

Die Gefühls-Explosion erklärte der Kosovare anschließend selbst.

„Auch wenn ich von außen hässlich und hart aussehe, bin ich ein Mensch“, sagte er sichtlich bewegt. „Ich habe vor zwei Wochen einen Elfmeter in der 92. Minute verschossen und danach ein Finale verloren, das mein größter Traum war.“

Vom Fehlschuss zum Erlöser

Die vergangenen Wochen hatten an ihm genagt. Erst der bittere Strafstoß-Fehlschuss, dann das verpasste große WM-Ziel mit der kosovarischen Nationalmannschaft – da hatte sich schon einiges angestaut.

Nun dieses hollywoodreife Drehbuch gegen die Königlichen. „Hier steht es 1:0, dann 1:1 in der 88. Minute – und plötzlich mache ich so ein Tor“, schilderte Muriqi: „Ein Siegtreffer, ein Traumtor. Das war einfach zu viel.“

Für Mallorca sind diese drei Punkte enorm wertvoll. Im Vorfeld hatte man sich gegen Madrid kaum Zählbares ausgerechnet. „Wenn man ehrlich ist, rechnet man gegen Real mit null Punkten“, gestand Muriqi. „Diese drei zeigen, dass wir stark gearbeitet haben.“

Mit Blick auf die kommenden Aufgaben gegen Rayo und Valencia machte der Angreifer klar: „Jetzt hoffen wir auf sechs weitere Punkte.“ Nach diesem Nachmittag darf er das auf jeden Fall.

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