Atlético Madrid hat die Transfergerüchte um einen möglichen Wechsel von Julián Álvarez zum FC Barcelona in aller Deutlichkeit zurückgewiesen – und die Reaktion mit mehreren spöttischen Posts auf X untermalt.
Atlético Madrid mit beispielloser Reaktion auf Álvarez-Gerüchte
Atlético mit beispiellosem Angriff
Zu einer mit einem Bildbearbeitungsprogramm erstellten Grafik, auf der Barca-Youngster Lamine Yamal im Trikot der Madrilenen zu sehen ist, schrieb der offizielle Account zunächst: „LOS GEHT’S! Wir haben ein Fax an Barcelona mit unserem Transferangebot geschickt: 4 Eintrittskarten für das Bad-Bunny-Konzert morgen, ein Jahresabonnement der Zeitung ABC und eine Tüte Sonnenblumenkerne. Wir warten gespannt auf die Antwort, um die Ankündigung vorzubereiten.“
Auf Instagram fügte der Verein hinzu: „Denkt daran: Wir haben nur fünf Minuten gebraucht, um diesen gefälschten Beitrag zu erstellen. Wir leben in einer Zeit, in der die Realität manipuliert werden kann. Glaub nicht alles, was du siehst – vor allem nicht, wenn es um Barca geht.“
Auf X ließ Atlético derweil zwei weitere Posts folgen, in denen ein zweites und drittes höhnisches Angebot unterbreitet wurde. Das erste betrifft Pedri – das zweite Raphinha.
Atlético foppt Barca – im Zentrum steht Julian Álvarez
Hintergrund ist das Interesse des aktuellen Meisters an Álvarez – und ein angeblich abgegebenes Angebot in Höhe von 100 Millionen Euro durch Barca-Präsident Joan Laporta.
Die Hauptstädter dementierten jedoch am Freitag, je ein derartiges Angebot bekommen zu haben, und vermuten laut Medienberichten der Zeitung Marca ein abgekartetes Spiel.
So berichtet das spanische Blatt, dass Atlético von einem Komplott der Álvarez-Berater und der Barca-Führungsebene ausgeht, um Atlético zu destabilisieren und einen Wechsel zu erzwingen.
Atlético-Statement: „Lügen und Belästigungen“
Der Verein lässt sich in einem Statement, das der AS und der Marca vorliegt, wie folgt zitieren: „Wir sind es leid, monatelang Lügen, Halbwahrheiten, Belästigungen unserer Spieler in den Mixed Zones und absurde Fragen zu ertragen, die Teil einer vorab festgelegten Kampagne sind.“
Im weiteren Verlauf fällt erstmals konkret der Name, um den es im Kern geht: „Das sind Dinge, die mit den Beratern zu tun haben. Julián (Álvarez; Anm. d. Red.) hat sich zu jeder Zeit vorbildlich verhalten, auf dem Spielfeld alles gegeben und stets höchste Professionalität bewiesen. Wir wissen, dass er diesen ganzen Wirbel nicht verursacht hat, er hat sich immer perfekt verhalten.“
Álvarez hat in Madrid noch einen laufenden Vertrag bis 2030.