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Kabinen-Zoff bei Real Madrid hat bittere Folgen

Zoff bei Real hat bittere Folgen

Federico Valverde zieht sich bei der Auseinandersetzung mit Aurélien Tchouaméni nach Angaben von Real Madrid ein Schädel-Hirn-Trauma zu. Der Uruguayer verpasst den Clásico.
Real-Trainer Alvaro Arbeloa verhindert durch ein 2:0 gegen Espanyol die vorzeitige Meisterschaft von Barça. Der Coach hebt Doppelpackschütze Vinicius Junior als entscheidenden Faktor hervor.
Federico Valverde zieht sich bei der Auseinandersetzung mit Aurélien Tchouaméni nach Angaben von Real Madrid ein Schädel-Hirn-Trauma zu. Der Uruguayer verpasst den Clásico.

Dicke Luft bei Real Madrid: Die Auseinandersetzung zwischen Aurélien Tchouaméni und Federico Valverde hat nun ernsthafte Konsequenzen.

Wie Real am späten Donnerstagabend mitteilte, hat sich Valverde bei dem besagten Streit ein Schädel-Hirn-Trauma zugezogen. Das sei bei einer Untersuchung durch die medizinische Abteilung der Königlichen festgestellt worden.

„Valverde befindet sich in einem guten Zustand zu Hause und muss gemäß den medizinischen Protokollen für diese Diagnose zwischen zehn und 14 Tagen Ruhe einhalten“, schrieb der Verein. Damit ist klar: Der Uruguayer verpasst den Clásico gegen den FC Barcelona am Sonntag im Camp Nou (21 Uhr).

Real Madrid: Valverde gibt Statement ab

Nach der Mitteilung des Klubs meldete sich Valverde auch selbst in den sozialen Medien zu Wort. „Gestern kam es während einer Trainingseinheit zu einem Zwischenfall mit einem Teamkollegen. Die Erschöpfung durch die Wettkämpfe und die Frustration ließen alles übertrieben erscheinen“, begann er – und bestätigte damit entsprechende Berichte vom Mittwoch.

Zum erneuten Vorfall am Donnerstag erklärte er: „Heute kam es erneut zu einer Meinungsverschiedenheit. Während des Streits stieß ich versehentlich gegen einen Tisch, wodurch ich mir eine kleine Schnittwunde an der Stirn zuzog, die einen Routinebesuch im Krankenhaus erforderlich machte.“

Der 27-Jährige stellte klar: „Zu keinem Zeitpunkt hat mich mein Teamkollege geschlagen, und ich habe ihn auch nicht geschlagen.“

„Eine Anhäufung von Dingen, die in einem sinnlosen Streit gipfeln“

Es tue ihm leid, die aktuelle Situation schmerze ihn, fuhr Valverde fort: „Real Madrid ist eines der wichtigsten Dinge in meinem Leben, und ich kann dem gegenüber nicht gleichgültig bleiben. Das Ergebnis ist eine Anhäufung von Dingen, die in einem sinnlosen Streit gipfeln, mein Image schädigen und Raum für Zweifel lassen, dass Geschichten erfunden, Verleumdungen verbreitet und Öl ins Feuer eines Vorfalls gegossen werden.“

Er habe keine Zweifel daran, „dass alle Meinungsverschiedenheiten, die wir außerhalb des Spielfelds haben mögen, auf dem Spielfeld keine Rolle mehr spielen“. Ursprünglich habe er sich bis zum Saisonende nicht äußern wollen, nach dem Champions-League-Aus habe er seine Wut und seinen Groll für sich behalten.

„Wir haben ein weiteres Jahr verschwendet, und ich war nicht in der Lage, in den sozialen Medien zu posten, wenn das einzige Gesicht, das ich zeigen musste, das auf dem Spielfeld war, und ich habe das Gefühl, dass ich genau das getan habe“, erläuterte Valverde.

Real Madrid kündigt Disziplinarverfahren an

Er sei sehr betrübt, das nächste Spiel nicht bestreiten zu können. Sollte Real gegen Barcelona nicht gewinnen, ist die zweite titellose Saison in Folge perfekt.

Die Königlichen bestätigten zuvor am Donnerstagabend einen Vorfall zwischen Tchouaméni und Valverde, ohne über die genauen Hintergründe zu informieren. Gegen die Spieler soll jeweils ein Disziplinarverfahren eingeleitet werden.

„Der Verein wird zu gegebener Zeit über die Entscheidungen in beiden Verfahren informieren, sobald die entsprechenden internen Verfahren abgeschlossen sind“, hieß es.

Auslöser des Zoffs soll laut Marca eine verweigerte Geste am Morgen gewesen sein: Valverde habe Tchouaméni den Handschlag verweigert, die Stimmung sei sofort gekippt. Teamkollegen und Mitglieder des Staffs mussten demnach eingreifen, um die beiden Mittelfeldspieler zu trennen.

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