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Bei Real Madrid soll es kräftig brodeln

Bei Real Madrid soll es kräftig brodeln

Bei Real Madrid brodelt es laut spanischen Medienberichten. In der Kabine soll es immer häufiger zu Auseinandersetzungen kommen, ein Streit zwischen einem Spieler und Coach Álvaro Arbeloa wäre eskaliert.
Nach dem 1:1 gegen Real Betis sorgt vor allem eine Szene für Diskussionen. Madrids Trainer Álvaro Arbeloa kritisiert den Schiedsrichter scharf und spricht von einem klaren verweigerten Handelfmeter.
Bei Real Madrid brodelt es laut spanischen Medienberichten. In der Kabine soll es immer häufiger zu Auseinandersetzungen kommen, ein Streit zwischen einem Spieler und Coach Álvaro Arbeloa wäre eskaliert.

Das Aus in der Champions League gegen den FC Bayern sowie die wohl endgültig verspielte Meisterschaft in La Liga haben bei den Stars von Real Madrid offenbar Spuren hinterlassen. Es häufen sich die Berichte in Spanien, wonach es innerhalb des Teams brodeln soll.

Laut einem jüngsten Bericht der Mundo Deportivo herrscht in der Umkleidekabine der Königlichen sogar „eine explosive Stimmung“ und es würden Funken fliegen – bebildert wurde der Text übrigens mit Antonio Rüdiger. Die Spannungen wären demnach durch die jüngsten sportlichen Rückschläge nur noch verschärft worden.

Es wird für Real bereits die zweite Saison in Folge ohne größeren Titel sein, zudem gewann Real von den vergangenen sechs Pflichtspielen lediglich eines. All dies soll die Unruhe in der Kabine nur vergrößern, zudem wird von Auseinandersetzungen in der Kabine berichtet.

„Die Kabine der Königlichen ist zu einem wahren Pulverfass geworden“, behauptet die Mundo Deportivo.

Situation zwischen Ceballos und Arbeloa eskaliert?

Mehrere spanische Medien wie die Marca und As berichteten zudem am Freitag, dass das Verhältnis zwischen Mittelfeldspieler Dani Ceballos und Real-Coach Álvaro Arbeloa nicht mehr zu retten sei.

So soll die Situation bei einem Vieraugengespräch am Donnerstag eskaliert sein. Ceballos habe anschließend seinen Mitspielern erzählt, dass er den Trainer darum gebeten hat, in der restlichen Saison nicht mehr in Kontakt mit ihm zu treten.

Arbeloa wurde auf der Pressekonferenz am Samstag darauf angesprochen und entgegnete lediglich: „Ich diskutiere meine Angelegenheiten mit meinen Spielern nicht öffentlich. Vor über 20 Jahren habe ich von den erfahrenen Spielern als Erstes gelernt, dass das, was in der Umkleidekabine passiert, auch dortbleibt. Daran halte ich mich seit 20 Jahren und daran werde ich auch weiterhin festhalten.“

Ceballos hatte zuletzt einen schwierigen Stand unter Arbeloa und war für das Spiel bei Betis Sevilla (1:1) sogar komplett aus dem Kader gestrichen worden. Danach soll das Tischtuch zwischen den beiden endgültig zerschnitten gewesen sein.

Medien: Weitere Auseinandersetzungen bei Real

Einem ESPN-Bericht zufolge gab es zudem vor einigen Wochen eine größere Auseinandersetzung zwischen Antonio Rüdiger und einem Mitspieler, die der Verein aber nicht an die Öffentlichkeit gelangen lassen wollte. Die Mundo Deportivo spricht in diesem Zusammenhang davon, dass „der temperamentvolle deutsche Innenverteidiger die Nerven verloren“ habe.

Zudem soll Arbeloa in den vergangenen Wochen weitere Wortgefechte mit Dani Carvajal und Raúl Asencio gehabt haben.

Die Zusammenarbeit mit Arbeloa soll nach der Saison enden, ein Nachfolger ist noch nicht gefunden. Klubpräsident Florentino Pérez wünscht sich laut The Athletic aber die Rückkehr von José Mourinho, der bei der schwierigen Kabine Ruhe reinbringen könnte.

Der Trainer von Benfica Lissabon reagierte auf dieses Gerücht gelassen und entgegnete: „Niemand von Real Madrid hat mir gesprochen. Das kann ich garantieren.“ Mourinhos Vertrag bei Benfica gilt zudem auch noch für die kommende Spielzeit.