La Liga>

Nach Angriff: Journalistin kontert Real-Präsident

Journalistin kontert Real-Präsident

Real-Präsident Florentino Pérez attackiert in seiner denkwürdigen PK auch eine Journalistin. Diese setzt nun zum Konter an.
Real-Präsident Florentino Pérez will derzeit nicht über eine mögliche Rückkehr von José Mourinho sprechen. Der Klubchef betont, aktuell gehe es um vereinsinterne Themen und darum, die Königlichen zu schützen.
Real-Präsident Florentino Pérez attackiert in seiner denkwürdigen PK auch eine Journalistin. Diese setzt nun zum Konter an.

Florentino Pérez sorgte am Dienstagabend mit einer Pressekonferenz für Aufsehen, in der der Präsident von Real Madrid nicht nur die sportliche Lage kommentierte, sondern auch verbal gegen Medienvertreter austeilte. Pérez kündigte dabei an, nicht zurückzutreten, und legte sich gleich mit mehreren Journalisten an. Besonders laut wurde es im Schlagabtausch mit dem ABC-Reporter Rubén Cañizares.

„Ihr legt euch jeden Tag mit Madrid an. Schau dir mal an, welche zwei Artikel sie heute schreiben. Einer davon stammt von einer Frau, von der ich nicht weiß, ob sie überhaupt etwas von Fußball versteht“, wetterte der Real-Boss.

Bei der „Frau“ handelt es sich um Journalistin Maria José Fuenteálamo. Diese meldete sich nach der Pressekonferenz via Social Media zu Wort.

Journalistin reagiert auf Real-Boss

„Die ABC-Journalistin, auf die sich Florentino bezieht, bin ich. Das ist meine Kolumne. Urteilen Sie selbst“, formulierte sie bei X – und veröffentlichte im Anschluss einen weiteren Text mit der Überschrift: „Ich bin diese Frau, von der Florentino spricht.“

In ihrer Replik beschrieb Fuenteálamo, wie sie erst durch Nachrichten von Freunden auf die Aussagen aufmerksam wurde: „Als mein Handy zu glühen begann, verstand ich gar nichts.“

Sie betonte, sie sei keine Sportjournalistin und habe in ihrer Laufbahn viele Ressorts abgedeckt – nur eben nicht Sport. Umso größer sei ihr Erstaunen, dass der Präsident eines Weltklubs sie wegen einer Meinung herauspicke.

Konter gegen Pérez

Zugleich setzte die ABC-Autorin den Konter: „Ja, verehrter Präsident, all das bin ich. Eine Frau – und was soll es schon ausmachen, was ich über Fußball weiß?“

Ihr Punkt: Es gehe nicht um Taktik und Tabellen, sondern darum, „welchen Schaden das, was im Bernabéu passiert, außerhalb anrichtet“.

Und weiter: „Denn das hat nichts mit Fußball zu tun. Und jetzt bin ich diejenige, die zweifelt, ob Sie das wissen – oder nicht.“

Abonniere den Fußball-Newsletter und bleib immer am Ball! Alle Tore, Transfers und News aus den internationalen Top-Ligen direkt in dein Postfach