Real Madrid versinkt im Chaos! Superstar Kylian Mbappé hat seinem Trainer Álvaro Arbeloa öffentlich unterstellt, ihn zu Stürmer Nummer vier degradiert zu haben – was dieser umgehend bestritt.
Irre Aussagen! Mbappé stößt Real endgültig ins Chaos
Krasse Aussagen von Mbappé!
Mbappé tätigte seine erstaunlichen Aussagen nach dem 2:0-Erfolg der Madrilenen gegen Real Oviedo, bei dem er als Joker eingewechselt und vom Publikum im Bernabéu gnadenlos ausgepfiffen worden war.
„Ich bin zu 100 Prozent fit, aber ich habe nicht gespielt, weil der Trainer mir gesagt hat, dass ich der vierte Stürmer hinter Mastantuono, Vini und Gonzalo bin“, erklärte Mbappé nach der Partie. Der 27-Jährige habe sich bereit für die Startelf gefühlt, respektiere die Entscheidung des Trainers aber: „Ich bin nicht wütend.“
Arbeloa muss sich nach Mbappé-Aussagen rechtfertigen
Wütend oder nicht, es sind Aussagen mit enormer Sprengkraft – inmitten einer Krise, wie sie die Königlichen schon sehr lange nicht mehr erlebt haben. „Mbappé zieht in den Krieg“, titelte die As.
Arbeloa musste sich auf der Pressekonferenz nach dem Spiel umgehend rechtfertigen – er wies die Dartstellung Mbappés entschieden zurück.
„Ich hätte gerne vier Stürmer, ich weiß nicht, was ich euch sagen soll, denn ich habe keine vier Stürmer und habe so einen Satz zu ihm nicht gesagt“, bekräftigte der Coach: „Er hat das wohl falsch verstanden, ich weiß nicht, was ich euch sagen soll, ich habe ihm nicht gesagt, dass er der vierte Stürmer ist.“
Es waren derweil nicht die einzigen scharfen Worte von Mbappé, die für mächtig Wirbel sorgten.
Mbappé spricht über Xabi Alonso
Denn der Franzose deutete auch recht unmissverständlich an, dass er die Entlassung von Arbeloas Vorgänger Xabi Alonso für einen Fehler gehalten hat: „Wir sind gut in die Saison gestartet, wir hatten alles. Dann haben wir in der zweiten Hälfte alles verloren. Das tut sehr weh, denn wir hatten eine Struktur und eine Spielidee, aber wir haben alles verloren.“
Über Xabi Alonso sagte Mbappé außerdem explizit: Er habe „eine große Beziehung“ zu ihm gehabt, doch „das ist Vergangenheit”. Mit Arbeloa gebe es „kein Problem“ – er müsse dessen Philosophie akzeptieren und sich den Platz verdienen.
Angesprochen auf die Kritik am aktuellen Spielstil erwiderte Arbeloa: „Wenn er sich zur Spielstruktur geäußert hat, finde ich das in Ordnung, denn er hat in der ersten Saisonhälfte mehr Tore geschossen.“
Mbappé steht spätestens jetzt im Zentrum eines Sturms, der Real auf hohe See hinausgetrieben hat. Zuletzt stand der 27-Jährige wegen eines angeblichen Kurzurlaubs und diverser Postings in den Sozialen Medien im Fokus. Außerdem verpasste er den Clásico nach einer mysteriösen Verletzung.
Italien-Trip und Titel-Frust bei Real-Star
„Ich rede lieber hier mit meinem Mund. Dann ist es klarer“, erklärte Mbappé. Die Pfiffe gegen ihn seien keine persönliche Sache, betonte er weiter. Man könne „die Meinung der Leute“ nicht ändern, das gehöre „zum Geschäft“. Dass er den Clásico verpasst habe, sei „schade“ gewesen – mehr aber auch nicht.
Zum Wirbel um seine Reise nach Italien sagte Mbappé: „Urlaub? Du weißt doch gar nicht, was ich in Italien gemacht habe. Du weißt nicht, ob ich im Urlaub war – das ist nur deine Meinung. Du hast von Urlaub gesprochen, aber du weißt es gar nicht.“
Er habe zudem die Erlaubnis des Klubs für seine Abreise gehabt, auch andere Spieler hätten Madrid zwischenzeitlich verlassen. Fehler seien lediglich bei der Jagd nach Titeln passiert, hier habe die Mannschaft nicht geliefert.
Einen Abschied aus Madrid schloss Mbappé indes aus: „Ich bin sehr glücklich in Madrid. Warum sollte ich gehen?“
Klar ist: All diese Ansagen werden Real noch länger beschäftigen. Ebenso wie diverse Auseinandersetzungen der Stars im Training (Rüdiger vs. Carreras, Valverde vs. Tchouaméni) oder zuletzt die geradezu befremdliche Pressekonferenz von Präsident Florentino Pérez.