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Schlägerei bei Real Madrid: "Eigentlich passiert es jeden Tag"

Real-Präsident reagiert auf Schlägerei

Real-Präsident Florentino Pérez gibt eine denkwürdige Pressekonferenz, auf der er eigentlich nicht über sportliche Dinge reden will. Zur Auseinandersetzung zwischen Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni äußert er sich dennoch.
Real-Präsident Florentino Pérez hat Vorstandswahlen angekündigt und einen Rücktritt klar ausgeschlossen. Er begründete den Schritt mit anhaltenden Angriffen gegen seine Person und die Interessen der Königlichen.
Real-Präsident Florentino Pérez gibt eine denkwürdige Pressekonferenz, auf der er eigentlich nicht über sportliche Dinge reden will. Zur Auseinandersetzung zwischen Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni äußert er sich dennoch.

Auf der denkwürdigen 65-Minuten-Pressekonferenz ist Real Madrids Präsident Florentino Pérez auch auf den Trainingszoff zwischen seinen Stars Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni angesprochen worden. Obwohl der 79-Jährige nicht über sportliche Dinge reden wollte, äußerte er sich zu diesem Thema dennoch.

„Ich finde das sehr schlimm – und noch schlimmer finde ich, dass es an die Öffentlichkeit gelangt ist. Ich finde es sehr schlimm, dass so etwas aus dem Klub nach außen dringt“, begann Pérez.

Er schilderte, dass es während seiner Zeit bei den Königlichen solche Auseinandersetzungen gegeben habe und dies nichts Besonderes sei: „Junge Leute streiten eben: Der eine tritt den anderen, der andere schlägt zurück – und danach sind sie wieder Freunde.“

Real-Präsident poltert los

Reals Präsident polterte daraufhin los: „Diejenigen, die das nach außen getragen haben, tun das, weil sie unzufrieden sind und glauben, dass sie den Klub verlassen werden. Dieses Chaosbild, das einige vermitteln wollen, werde ich nicht zulassen.“

Der 79-Jährige fügte hinzu: „Für mich ist der Leak schlimmer, weil es bedeutet, dass mehr dahintersteckt als nur ein Streit, nach dem die Beteiligten am nächsten Tag wieder Freunde sind und zusammen einen Kaffee trinken gehen. Ich glaube, das ist das erste Mal, dass ich so etwas in meinen 26 Jahren hier erlebe – und das beunruhigt mich ebenfalls.“

Pérez wiederholte, dass er den Leak „deutlich schlimmer“ als die eigentliche Auseinandersetzung finde und er so etwas in seinen 26 Jahren als Real-Präsident nicht erlebt habe.

„Eigentlich passiert es jeden Tag“

„Die Presse sollte analysieren, was passiert ist, aber sie soll nicht behaupten, dass bei Real Madrid gleich Chaos herrscht, nur weil sich zwei Spieler geprügelt haben. Das passiert jedes Jahr. Nun ja, eigentlich passiert es jeden Tag. Und danach ist die Sache erledigt. Wenn jedoch jemand innerhalb des Klubs das nach außen trägt, dann ist das schlimmer als die Auseinandersetzung selbst“, sagte Pérez.

Abschließend sagte er zu dem Streit: „Übrigens sind das zwei großartige Jungs und sehr gute Spieler. Es hieß: ‚Das ist schrecklich, das zerstört Real Madrid, so etwas darf man nicht tolerieren …‘ Nun, ich habe das über 20 Jahre lang toleriert und es ist nichts passiert.“

Die Auseinandersetzung der beiden Mittelfeldspieler hatte sich am Donnerstag nach dem Training ereignet. Der Klub belegte sowohl den französischen Nationalspieler Tchouaméni als auch Uruguays Kapitän Valverde, der eine Kopfverletzung davontrug, mit einer saftigen Geldstrafe in Höhe von 500.000 Euro. Beide hätten sich bei Verein, Fans, Mitarbeitern und Teamkollegen entschuldigt.

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