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Hohn und Spott für Real Madrid

Hohn und Spott für Real Madrid

Real Madrid bietet 150 Millionen Euro für Julián Álvarez, Atlético Madrid lehnt das Angebot dankend ab. Später machen sich die Rojiblancos lustig über das Vorgehen des Stadtrivalen.
Florentino Pérez hat sich Präsidentschaftswahl bei Real Madrid für sich entschieden. Damit geht er in seine achte Amtszeit bei den Königlichen.
Real Madrid bietet 150 Millionen Euro für Julián Álvarez, Atlético Madrid lehnt das Angebot dankend ab. Später machen sich die Rojiblancos lustig über das Vorgehen des Stadtrivalen.

Der neue und alte Präsident von Real Madrid, Florentino Pérez, hat seiner Ankündigung, am Dienstag ein Angebot in Höhe von 150 Millionen Euro für einen Top-Spieler abgeben zu wollen, Taten folgen lassen. Wie die Königlichen am Dienstag mitteilten, gab der Klub ein Angebot in Höhe von 150 Millionen Euro für Atléticos Julián Álvarez ab.

Die Rojiblancos lehnten das Angebot jedoch ab – und reagierten sarkastisch auf das Vorgehen des großen Stadtrivalen. Etwas später am Abend gab es von Atlético reichlich Hohn für die Pressemeldung der Königlichen.

Atlético reagiert mit reichlich Sarkasmus

„Ihr habt Höflichkeit wohl mit Dankbarkeit verwechselt, aber damit es keine Zweifel gibt: Wir danken euch gar nichts. Weder prüfen noch bewerten wir irgendein Angebot für Julian. Wie sollen wir uns nicht gut verstehen, wenn ihr uns noch mehr zum Lachen bringt als der FC Barcelona“, schrieb Atlético auf X mit reichlich Sarkasmus und fügte an: „Angesichts der guten Beziehungen zu eurem neuen Präsidenten, vielleicht könnt ihr aufhören, Spieler aus unserer Akademie ‚zu stehlen‘. Vielen Dank, Real Madrid.“

Auf einen X-Beitrag der Königlichen, der einen Link zur entsprechenden Pressemitteilung enthielt, antwortete Atlético mit fünf lachenden Emojis.

Auch Barcelona warb um Álvarez

Auch der FC Barcelona hatte vor wenigen Wochen seine Fühler nach dem argentinischen Weltmeister Álvarez ausgestreckt und bot offenbar 100 Millionen Euro – woraufhin Atlético die Katalanen verbal attackierte. Álvarez hat in Madrid noch einen Vertrag bis 2030 und verfügt über eine Ausstiegsklausel, die auf satte 500 Millionen Euro taxiert ist.

Derzeit bereitet sich der Stürmer mit der argentinischen Nationalmannschaft auf die anstehende WM in Nordamerika vor. In Gruppe J bekommt es der Weltmeister von 2022 mit Österreich, Algerien und Jordanien zu tun.