Das Versprechen von Real Madrids Präsidentschaftskandidat Enrique Riquelme, im Falle eines Wahlsiegs Erling Haaland verpflichten zu wollen, schlägt hohe Wellen. Haalands Arbeitgeber Manchester City reagierte prompt – und drohte mit rechtlichen Schritten.
Manchester City droht Real Madrid wegen Haaland
City droht Real wegen Haaland
„Die Berichte, die in Spanien aufgetaucht sind und die Zukunft von Erling Haaland betreffen, sind falsch“, zitierten englische und spanische Medien einen Klub-Sprecher der Citizens.
ManCity droht Real Madrid mit rechtlichen Schritten
Riquelme, Herausforderer des bisherigen Amtsinhabers Florentino Pérez, hatte am Mittwoch in einer Livesendung von El Hormiguero behauptet: „Haaland hat eine Ausstiegsklausel und er will zu Madrid kommen.“
Diese Aussagen wies ManCity zurück: „Es besteht keine Möglichkeit, dass dies geschieht und es gibt keine vertragliche Klausel, die das ermöglicht. Wir erwägen rechtliche Schritte wegen der Verwendung des Bildes unseres Spielers in dem Zusammenhang.“
Riquelme hatte in der Sendung ein Real-Trikot mit Haaland-Flock präsentiert. Zudem hatte der Geschäftsmann einen Umschlag dabei, der nach seinen Angaben eine notariell beglaubigte Urkunde enthielt, in der er versichere, alle Mitgliedsbeiträge für die kommende Saison zu übernehmen, wenn er sein Transfer-Versprechen brechen würde.
Haaland-Seite reagiert: „Unterhaltsam, aber nicht wahr“
Auch Haalands Vater Alfie und Beraterin Rafaela Pimenta äußerten sich in einem gemeinsamen Statement: „Alles sehr unterhaltsam, aber nicht wahr. Wir wünschen beiden Kandidaten viel Glück für die Wahl in Madrid.“
Die Präsidentschaftswahl beim spanischen Topklub ist für den 7. Juni angesetzt. Amtsinhaber Florentino Pérez tritt dabei gegen den Unternehmer Enrique Riquelme an.
Gewählt wird im Vereinszentrum in Valdebebas am Stadtrand der spanischen Hauptstadt, zudem ist eine Stimmabgabe per Brief möglich. Rund 100.000 Klubmitglieder sind wahlberechtigt.
Der Wahlkampf spitzte sich zuletzt immer wieder zu, indem sich beide Kandidaten mit öffentlichen Aussagen und Ankündigungen von vermeintlichen Transfers gegenseitig zu überbieten versuchten.