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Real Madrid holt Mourinho zurück - unter einer Bedingung

Benfica bestätigt Mourinho-Ablöse

Florentino Pérez will Trainer José Mourinho zurückholen. Benfica nennt nun konkrete Details im Poker um den Startrainer. Darüber hinaus überbieten sich die Präsidentschaftskandidaten mit möglichen "Geschenken" an den Klub.
Florentino Perez sieht sich im Präsidentschaftsrennen bei Real Madrid einer „Kampagne im Hintergrund“ ausgesetzt. Ziel sei es, den Klub durch persönliche Angriffe zu destabilisieren.
Florentino Pérez will Trainer José Mourinho zurückholen. Benfica nennt nun konkrete Details im Poker um den Startrainer. Darüber hinaus überbieten sich die Präsidentschaftskandidaten mit möglichen "Geschenken" an den Klub.

Benfica Lissabon hat bestätigt, dass José Mourinho neuer Cheftrainer von Real Madrid wird – unter einer Bedingung.

Wie die Portugiesen am Donnerstag in einer offiziellen Mitteilung bekanntgaben, habe sich Real-Präsident Florentino Pérez mit Benfica über einen Transfer des Startrainers geeinigt – nur im Falle eines Wahlsiegs des noch amtierenden Präsidenten. Sollte Pérez auch weiterhin Präsident von Real Madrid bleiben, fließen zudem 15 Millionen Euro Ablöse aus der spanischen Hauptstadt nach Lissabon.

Entscheidet sich am Sonntag (7. Juni) die Mehrheit der wahlberechtigten Mitglieder für Pérez, könnte Mourinho noch am selben Tag offiziell als neuer Cheftrainer vorgestellt werden.

Kurioser Wahlkampf in Madrid

Vor der Präsidentschaftswahl am Sonntag haben sich die beiden Kandidaten mit „Geschenken“ für eine erfolgreiche Zukunft überboten.

Amtsinhaber Pérez, der für die außerordentliche Wahl mit einer konfusen Pressekonferenz gesorgt hatte, hatte signalisiert, Mourinho zurück nach Madrid holen zu wollen. Ein Video, das den 63-jährigen Portugiesen in einem Real-Shirt zeigt, wurde von Pérez bereits veröffentlicht. Mourinho sagt dort schlicht „ja“.

Eine Verpflichtung von Mourinho würde Madrid inzwischen das Fünffache der Summe kosten, die noch vor wenigen Wochen aufgerufen wurde. Eine ähnliche Ablöse überwiesen die Königlichen schon 2010 an Inter Mailand, um Mourinho unter Vertrag zu nehmen. Damals waren es sogar 16 Millionen Euro.

Real Madrid: Pérez-Herausforderer lockt Haaland

Doch damit sind die Transferplanungen mitten im Machtkampf der anstrebenden Real-Bosse noch nicht abgeschlossen. Überdies möchte Amtsinhaber Pérez den früheren Bundesligaprofi Ibrahima Konaté nach Madrid holen. Sofern er gewählt würde, käme der ablösefreie Innenverteidiger nach dem Abschied vom FC Liverpool zum spanischen Fußball-Rekordmeister.

Sein Herausforderer Riquelme gab sich mit ablösefreien Verpflichtungen nicht zufrieden. Von Manchester City wolle er Stürmerstar Erling Haaland holen, denn dieser habe den Wunsch, zu Real zu kommen, sagte er bei Antena 3. Und Mittelfeldspieler Rodri „hat einen Vertrag bei Manchester City, den wir respektieren müssen. Wir würden aber bereits am Montag Gespräche aufnehmen.“

Rodri könne die Lücke im defensiven Mittelfeld stopfen und passe ins Profil. „Wenn ich Präsident werde, wird er für Real Madrid spielen“, versprach Riquelme.

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mit dem Sport-Informations-Dienst (SID)