Ganz unschöner Empfang für Julián Álvarez im Metropolitano! Vor dem Spiel zwischen Atlético Madrid und Villarreal am 2. Spieltag in La Liga (2:2) bekam der Stürmer von den eigenen Fans gleich zweimal eine deutliche Quittung für den Transfersommer.
Álvarez bekommt gleich doppelt die Quittung!
Álvarez bekommt die Quittung!
Álvarez, der nach der WM eigentlich zum FC Barcelona hatte wechseln wollen, stand erstmals in dieser Saison wieder im Spieltagskader, nachdem er am Mittwoch zuvor beim Duell mit Málaga nicht berufen worden war. Gegen Villarreal begann „La Arana“ zunächst auf der Bank.
Doppeltes Pfeifkonzert für Júlian Álvarez
Als sein Name über die Stadionlautsprecher verkündet wurde, reagierten die Atlético-Anhänger mit einem lautstarken Pfeifkonzert. Alvarez saß dabei mit gesenktem Kopf auf der Ersatzbank und blickte zu Boden.
Das Duell mit Villarreal ist der erste Heimspiel-Auftritt von Álvarez seit dem Wechsel-Theater im Sommer. Der 26-Jährige steht noch bis 2030 in Madrid unter Vertrag. Sein Marktwert wird auf 120 Millionen Euro taxiert – im Fall eines Wechsels käme es zu einem Mega-Deal.
Auch als der Argentinier nach 66 Minuten beim Stand von 1:1 für Marc Pubill eingewechselt wurde, machten die Fans ihrem Unmut wieder lautstark Luft. Erneut gab es ein massives Pfeifkonzert gegen Álvarez, der dann auch nicht wirklich auffällig wurde. Atléti fing sich sogar noch das 1:2, ehe Giuliano Simeone in der 85. Minute immerhin das 2:2 erzielte, das zugleich den Endstand bedeutete.
Auch nach dem Spiel gab es noch eine bemerkenswerte Szene: Während sich die übrigen Atlético-Profis den Fans stellten, stapfte Álvarez alleine in die Katakomben. Auf dem Weg in den Spielertunnel warf ihm ein wütender Fan sogar noch seinen Schal vor die Füße.
Atlético-Boss nimmt Stellung: „Das sagt alles“
Mateu Alemany, Direktor Fußball bei Atlético, bezog vor dem Villarreal-Spiel erneut Stellung zur Zukunft von Álvarez und machte Interessenten wenig Hoffnung. Die Kadernominierung des Angreifers sei ein klares Zeichen, betonte der Funktionär bei DAZN: „Es war ein wiederkehrendes Thema, aber wiederkehrend seit fünf oder sechs Monaten. Das Wichtigste ist, wie wir dastehen – und heute sind wir mit Julián im Kader, er ist einsatzbereit. Ab hier, denke ich, sagt das alles und rückt jeden an seinen Platz.“
In dieselbe Richtung hatte zuvor auch Klubpräsident Enrique Cerezo argumentiert. Beim offiziellen Essen der Vereinsführungen erklärte Cerezo, „Barca ist der Situation nicht gerecht geworden“. Er ging jedoch nicht näher auf eine mögliche Trennung ein.
Atlético Madrid will Álvarez nicht an FC Barcelona abgeben
Mundo Deportivo hatte zuletzt berichtet, die Rojiblancos seien zwar mittlerweile grundsätzlich bereit, über einen Abgang des argentinischen Stürmers zu verhandeln – allerdings unter einer klaren Bedingung: Álvarez geht nicht zum FC Barcelona.
Demnach würde Atlético Gespräche nur mit dem FC Arsenal führen, der weiter an Álvarez interessiert sein soll. Der Angreifer ist dazu jedoch nicht bereit. Er habe dem Bericht zufolge bereits eine entsprechende Offerte erhalten, sage aber „nein“ – und wolle weiterhin nach Barcelona wechseln.
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.