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Spanische Presse von Barca begeistert

Spanische Presse von Barca begeistert

Der FC Barcelona begeistert in dieser Saison mit sechs Siegen in sechs Spielen. Nach dem Erfolg über Levante gibt es aus der spanischen Presse zwar durchaus kritische Stimmen, die werden aber mit prompten Lobeshymnen beantwortet.
Der FC Barcelona ist gut in die neue Saison gestartet und das ohne eine echte Nummer 9. Laut Trainer Hansi Flick können aber gleich mehrere Spieler diese Position übernehmen.
Lars Hinzberg
Der FC Barcelona begeistert in dieser Saison mit sechs Siegen in sechs Spielen. Nach dem Erfolg über Levante gibt es aus der spanischen Presse zwar durchaus kritische Stimmen, die werden aber mit prompten Lobeshymnen beantwortet.

15 von 15 möglichen Punkten in La Liga, ein Torverhältnis von 21:4 nach vier Spieltagen und ein furioser 5:1‑Auftaktsieg in der Champions League. Der FC Barcelona hat bisher einen regelrechten Fabelstart in die Saison 2026/27 hingelegt.

Dementsprechend begeistert zeigte sich die spanische Presse, wenngleich die Katalanen beim 4:2‑Auswärtssieg über Levante zwischendurch doch tatsächlich etwas ins Schwimmen gerieten.

„Flicks Barca war reiner Rock’n’Roll und der Trainer forderte mehr Kontrolle. Und sie hörten ihm zu und daraus wurde eine Choroper in hohem Register“, beschrieb die Mundo Deportivo den Verlauf des Abends besonders bildlich. „Beide Musikrichtungen sind ausgezeichnet: Die eine hat mehr Schwindel, die andere mehr Kontrolle.“

„Der Barca-Walzer weiß auch, wie man leiden muss“

Bei UD Levante war der spanische Meister zunächst souverän mit 3:0 in Führung gegangen, offenbarte in der Schlussphase allerdings einige defensive Nachlässigkeiten und geriet durch die Gegentreffer zum 2:3 doch noch ins Wanken. Den Schlusspunkt setzte Ex-Dortmunder Karim Adeyemi, der in einem fulminanten Solo über den halben Platz an seinen Gegenspielern vorbeisprintete und den Katalanen den Sieg sicherte.

„Als das Blaugrana-Team am meisten litt, spielte Adeyemi ein Gitarrensolo und verurteilte jedes Anzeichen von Leid in der Nachspielzeit“, ordnete die Mundo Deportivo den Treffer ein.

Adeyemi war beim Stand von 3:0 für die Katalanen eingewechselt worden, ehe er die beiden Gegentreffer mitansehen musste. Mit dem 4:2 beendet er die Partie zugunsten der Katalanen.

Hansi Flick reagiert

Die zwischenzeitliche Führung bezeichnete die AS als „Fata Morgana, die nicht zeigte, wie schwierig das Spiel für den La-Liga-Tabellenführer wurde, bei dem nur Rodri zu verstehen schien, was für ein Spiel gespielt werden musste. Der in Madrid geborene Spieler spielte im Mittelfeld, indem er das Spiel verteilte, das Spiel stoppte und die Ballverluste seiner Mitspieler korrigierte.“

Trainer Hansi Flick reagierte und brachte zur Pause Andreas Christensen für Gerrard Martin. „Ein Heilmittel, schlimmer als die Krankheit“, befand das Blatt.

Auch die Marca sah einen Umschwung im Stil der Katalanen: „Der Barca-Walzer weiß auch, wie man leiden muss“. Der Titelverteidiger habe „den Dampfwalzenmodus zu Hause gelassen, aber in einer Liga, die die Barca-Farben trägt, keinen Zentimeter nachgelassen“.

Xavi Espart „mit 19 wie ein Veteran“

Die Entdeckung der Saison bleibt aber Neuzugang Xavi Espart, der als 19-Jähriger aus dem Stand zum Stammspieler wurde.

„Espart ist das jüngste Beispiel für einen einheimischen Spieler aus La Masia, der sich perfekt an ein siegreiches Team wie Barça anpasst. Diese Art von Anpassung, bei der das Alter keine Rolle spielt und man mit 19 wie ein Veteran aussieht“, lobte die Marca den Youngster, der beim 1:0 sein erstes Pflichtspieltor erzielt hatte.

Dass der Linksverteidiger jedoch auch beim ersten Gegentreffer eine Teilschuld hatte, wollte Hansi Flick nach dem Spiel nicht verhehlen, nahm die Verantwortung aber auf sich.

„Das erste Gegentor war meine Schuld. Xavi Espart hatte Krämpfe und bat darum, ausgewechselt zu werden, aber ich sagte ihm, er solle noch bis zum nächsten Spielzug warten“, sagte Flick.

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