Der FC Bayern wollte Bryan Zaragoza in der abgelaufenen Transferperiode eigentlich verkaufen. Letztlich mussten sich die Münchner jedoch mit einem Leih-Deal mit Espanyol Barcelona zufriedengeben. Im Zuge des Geschäfts wurde eine Kaufoption vereinbart, die unter gewissen Umständen zur Pflicht wird. Die spanische Zeitung Mundo Deportivo hat nun offenbar erfahren, welche Bedingungen erfüllt werden müssten.
Dann soll Zaragozas Bayern fest verlassen
Dann soll Zaragozas Bayern fest verlassen
Grundvoraussetzung sei, dass Espanyol in La Liga bleibt. Das Team belegt derzeit den achten Platz und konnte sich bereits 2025/26 im zweiten Jahr nach dem Wiederaufstieg als Tabellen-Elfter eine Position im Mittelfeld sichern.
Zaragoza-Kaufpflicht an Einsatzzeiten geknüpft
Die Kaufpflicht trete jedoch auch nur dann in Kraft, wenn Zaragoza in mindestens 20 Ligaspielen für 45 Minuten oder länger auf dem Platz steht. Zwar klingt das realistisch, jedoch durfte der offensive Außenspieler erst am sechsten Spieltag erstmals für genau 45 Minuten ran, nachdem er zuvor nur zwei Kurzeinsätze erhalten hatte. Die letzten Jahre haben zudem gezeigt, dass der 25-Jährige recht verletzungsanfällig ist. Von Ende April bis Ende August hatte Zaragoza mit einer Entzündung im Knie zu kämpfen. Erschwerend kommt hinzu, dass Kapitän Javi Puado als Linksaußen die gleiche Position bekleidet.
Sollten sich die Bedingungen der Kaufpflicht allerdings erfüllen, würde Zaragoza wohl für acht Millionen Euro fest zu Espanyol wechseln und einen Vertrag bis 2032 erhalten.
Keine Zukunft beim FC Bayern: Zaragoza hofft auf Kontinuität
Der Spanier steht beim FC Bayern noch bis 2029 unter Vertrag, hat dort jedoch keine Zukunft mehr. Er wirkte in München nach seiner Ankunft im Winter 2024 wie ein Fremdkörper und verbrachte die beiden vergangenen Saisons als Leihspieler.
Nun sehnt er sich nach Kontinuität: „Ich bin sehr glücklich. Ich bin hier, um meinen Job zu machen und für Espanyol alles zu geben. Ich brauche Stabilität und muss Zeit bei nur einem Verein verbringen“, erklärte er bei seiner Vorstellung und bekräftigte, sich „nirgendwo so wie in Spanien“ zu fühlen. Zudem machte er eine heikle Andeutung zu seiner Bayern-Zeit: „Besser, ich schweige dazu“, wollte er seine Gedanken letztlich doch nicht publik machen.
Seinen Schritt nach München beäugt er längst kritisch. „Es war nicht leicht für mich. Ich war damals 21 Jahre alt, war zuvor noch nie von zu Hause weg und bin direkt zu einem der größten Klubs der Welt gewechselt“, führte er aus. Unter dem Strich bestritt Zaragoza nur sieben Pflichtspiele für den FCB.