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Ballon d’Or: Yamal mit erneutem Seitenhieb gegen Kane

Ballon d’Or: Yamal mit erneutem Seitenhieb gegen Kane

Lamine Yamal macht erneut deutlich, dass er sich als Sieger des Ballon d'Ors sieht. Der Spanier sieht seine Spielweise als entscheidenden Faktor im Rennen.
Lamine Yamal will nicht um Stimmen für den Ballon d’Or bitten. Dass Titelverteidiger Ousmane Dembele ihn nicht zu den Favoriten zählt, lässt ihn kalt. Vielmehr blickt er mit Stolz auf seine Saison zurück.
Lamine Yamal macht erneut deutlich, dass er sich als Sieger des Ballon d'Ors sieht. Der Spanier sieht seine Spielweise als entscheidenden Faktor im Rennen.

Geht es nach Lamine Yamal, dann kann es bei der Wahl zum Ballon d’Or nur einen Sieger geben: sich selbst. Der Spanier hat erneut selbstbewusst Ansprüche auf den Titel gestellt.

In einem Interview mit L’Équipe sagte der 19-Jährige : „Ich denke der Ballon d’Or ist die Auszeichnung für den besten Spieler des Jahres, den Ausnahmespieler, denjenigen, dem man gerne zuschaut, den man sich nur wegen ihm anschaut. Ich denke, es geht um genau solche Ausnahmespieler. Es hat nichts mit der Anzahl seiner Tore oder Ähnlichem zu tun.“ Mit dieser Aussagen leistete sich Yamal erneut einen Seitenhieb gegen Bayern-Star Harry Kane.

Der 19-Jährige vom FC Barcelona bezeichnete seine Art, Fußball zu spielen, als sein größtes Pfund: „Ich glaube, alle, die Fußball schauen, kennen meine Argumente. Ich gehe auf den Platz, habe Spaß, spiele gut und so, wie ich spielen möchte.“

Für Yamal muss die Auszeichnung nicht allein über Tore oder Zahlen entschieden werden. „Wenn ich an den Ballon d’Or denke, denke ich an Messi, an Ronaldinho, an solche Spieler, die anders sind und einem beim Zuschauen ein Lächeln ins Gesicht zaubern“, erklärte der Barça-Star. Seine Titel mit Barcelona und zuletzt der WM-Triumph mit Spanien seien wichtig, „aber mehr als all das ist meine Spielweise mein stärkstes Argument und das, was mich anders macht“.

Yamal wehrt sich gegen Arroganz-Vorwürfe

Der Flügelspieler betonte zudem den Zusammenhang zwischen individueller Klasse und Mannschaftserfolg: „Der beste Spieler sorgt immer dafür, dass sein Team gewinnt.“ Zugleich wehrt sich Yamal gegen das Etikett der Arroganz. „Es geht nicht so sehr um Arroganz, sondern darum, zu sagen, was ich denke – immer – und es natürlich zu sagen.“

Abseits des Platzes sieht sich Yamal trotz des Rummels weiterhin als gewöhnlichen jungen Mann. „Ich bin ein 19-jähriger Junge, der trainiert, danach nach Hause zurückkehrt, um bei seiner Familie und seiner Freundin zu sein, und versucht, ein normales Leben zu führen.“ Falsche Gerüchte beschäftigten ihn inzwischen weniger: Entscheidend sei für ihn, dass seine Mutter wisse, wenn eine Geschichte nicht stimme.

Sein Ehrgeiz bleibt dennoch ungebrochen. Yamal schilderte seine Haltung mit einem Vergleich: „Wenn ich gegen Michael Phelps antreten müsste, würde ich ihm sagen: ,Ich werde dich schlagen, ganz sicher.‘ Ich glaube immer, dass ich gewinnen kann, auch wenn zu 100 Prozent klar ist, dass ich verlieren werde.“

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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.