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„Desaster“ für Zetterer

„Desaster“ für Zetterer

Michael Zetterer erwischt bei seinem Debüt für Leeds United einen gebrauchten Abend. Der ehemalige Keeper von Eintracht Frankfurt muss gegen den FC Chelsea sechsmal hinter sich greifen.
Vor dem Duell im Ligapokal gegen Leeds United wirbt Xabi Alonso um Geduld. Nach der 1:2-Pleite gegen Arsenal verspricht der Chelsea-Trainer, dass seine Mannschaft im Mai viel besser sein wird.
Michael Zetterer erwischt bei seinem Debüt für Leeds United einen gebrauchten Abend. Der ehemalige Keeper von Eintracht Frankfurt muss gegen den FC Chelsea sechsmal hinter sich greifen.

Albtraumabend für Michael Zetterer: Der Ex-Eintracht-Keeper, der im Sommer zu Leeds United gewechselt war, musste bei der 3:6-Pleite im League Cup gegen den FC Chelsea gleich sechsmal (!) hinter sich greifen.

Sechs Gegentore bei seinem Pflichtspieldebüt für den neuen Verein, das hatte sich Zetterer sicher anders vorgestellt. Die ersten vier Gegentore kassierte der Deutsche binnen 15 Minuten. Leeds hatte mit 2:0 in Führung gelegen, ehe Cole Palmer (52., 55.), Pedro Neto (60.) und Danny Welbeck (65.) die Partie für die Blues drehten. Für Leeds hatten zuvor Tarik Muharemovic (23.) und Brenden Aaronson (48.) getroffen.

League Cup: Sechs Gegentore für Zetterer

Dominic Calvert-Lewin brachte das Team vom deutschen Trainer Daniel Farke wieder auf 3:4 heran (75.). Dann musste sich Zetterer noch zwei weitere Male geschlagen geben. Valentin Barco (80.) sorgte für die Vorentscheidung, Welbeck machte schließlich das halbe Dutzend voll (90.+4).

Schon beim 2:2 sah Zetterer nicht gut aus. „Ich glaube, da muss man sich mal den Torwart genauer ansehen. Der Ball ist doch gar nicht in die lange Ecke gegangen, oder? Vielleicht hatte er eine kleine Sichtbehinderung, und man kann ihm den Vorteil des Zweifels geben, aber ich finde, der Torwart muss das besser machen“, sagte der ehemalige Leeds-Verteidiger Jon Newsome bei BBC.

Beim 2:4 wurde der BBC-Ticker dann richtig deutlich: „Das ist ein weiteres Desaster für Torhüter Michael Zetterer, dem drei der vier Gegentore der Gastgeber angelastet werden können. Der Ball scheint direkt auf Zetterer zuzukommen, geht aber durch ihn hindurch ins Netz.“

Und auch beim 3:5 sah Newsome wieder den Torhüter mit in der Verantwortung: „Das ist wieder so ein unglückliches Gegentor, nicht wahr? Ein unglückliches Gegentor, bei dem der Gegner zu viel Zeit und zu viel Platz hatte. Er (Morgan Rogers; Anm. d. Red.) schießt den Ball quer vor das Tor, der Torwart (Michael Zetterer; Anm. d. Red.) wirft sich hin – ich bin mir nicht sicher, ob er den Ball noch mit der Hand berührt hat –, aber es ist wieder eines dieser Gegentore, über die sie sich ärgern werden“, schilderte Newsome.