Nach dieser Überraschung ist das Meisterschaftsrennen in Frankreich wieder völlig offen: Paris Saint-Germain hat das Liga-Topspiel gegen die AS Monaco im eigenen Stadion verloren (1:3) und die Tür für Verfolger Lens geöffnet.
PSG-Bruchlandung im Topspiel! Plötzlich "mentale" Probleme
Bruchlandung! PSG hat mentales Problem
Am Sonntag kann der PSG-Konkurrent mit einem Heimsieg gegen Metz wieder auf einen Zähler heranrücken. Für Paris endete zudem eine Serie von fast elf Monaten ohne Heimpleite in der Ligue 1.
Zuletzt verlor Paris in der Liga vor heimischem Publikum am 25. April 2025. Das 1:3 gegen Nizza spielte aber keine Rolle mehr, weil die Mannschaft damals schon längst als Meister feststand und satte 20 Zähler Vorsprung auf Marseille hatte.
PSG-Trend in die falsche Richtung
Nun sorgten Maghnes Akliouche (27.), Aleksandr Golovin (55.) und Folarin Balogun (73.) für den Erfolg der Mannschaft aus dem Fürstentum.
Bradley Barcola ließ Paris mit dem zwischenzeitlichen 1:2 nur kurz hoffen (71.). Somit kassierte PSG die vierte Niederlage in der Liga. Die drei Pleiten zuvor gab es allesamt auswärts.
Auch wenn der Titelverteidiger vorerst noch nicht von der Spitze verdrängt werden kann, geht der Trend bei Paris eher in die falsche Richtung. Nur drei der letzten sechs Spiele wurden gewonnen, es setzte außerdem zwei Niederlagen und ein Remis.
Enrique diagnostiziert Kopf-Problem
Und Trainer Luis Enrique hat das Problem bereits ausgemacht: „Sind die Probleme in erster Linie mental? Offensichtlich. Es ist der Kopf, der im Moment nicht richtig funktioniert.“
Selbstvertrauen, so der Erfolgscoach weiter, könne man sich leider „nicht bei Monoprix (französische Warenhauskette, Anm.) kaufen. Wir haben offensichtlich Schwierigkeiten. Wir müssen die Hoffnung haben, das zu ändern.“
Am Mittwoch bietet sich dafür die nächste Gelegenheit, dann muss PSG in der Champions League gegen den FC Chelsea ran.