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Erstliga-Trainer Éric Roy stirbt mit 58 Jahren

Erstliga-Trainer erliegt Krebsleiden

Der französische Fußball trauert im Éric Roy. Der Trainer des Erstligisten Stade Brest stirbt nach schwerer Krankheit.
Éric Roy war seit Januar 2023 Trainer von Stade Brest
Éric Roy war seit Januar 2023 Trainer von Stade Brest
© IMAGO/Icon Sport
Der französische Fußball trauert im Éric Roy. Der Trainer des Erstligisten Stade Brest stirbt nach schwerer Krankheit.

Trauer um Éric Roy. Der Trainer des französischen Erstligisten Stade Brest ist im Alter von 58 Jahren verstorben. Das teilte seine Familie über seinen Instagram-Account mit.

Roy litt demnach seit dreieinhalb Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Am Mittwoch verlor er den Kampf gegen die schwere Krankheit.

Familie von Éric Roy mit bewegenden Worten

„Die ganze Zeit über hat er mit einer Kraft weitergelebt, die uns noch immer beeindruckt – getragen von der Liebe seiner Familie, vom Fußball, von seiner Arbeit und von dieser Leidenschaft, die ihn nie verlassen hat“, schrieb seine Familie.

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Roy stand seit Januar 2023 für Stade Brest als Trainer an der Seitenlinie. 2024 führte er den Klub aus der Bretagne auf Platz drei der Ligue 1 und schaffte damit erstmals die Qualifikation für die Champions League. Dort überstand Brest die Ligaphase und scheiterte erst in den Playoffs an Paris Saint-Germain.

„Was er in den letzten Jahren geleistet hat, wird für uns immer außergewöhnlich bleiben“, schrieben Roys Angehörige weiter. „Seine Zeit bei Stade Brest war eine der schönsten Phasen seines Lebens. Sie gab ihm Energie, Freude und einen Grund, selbst in den schwierigsten Zeiten weiterzumachen.“

Stade Brest reagiert geschockt auf den Tod von Trainer Roy

Stade Brest reagierte geschockt auf die Nachricht. „Es fällt uns schwer, die Worte zu finden, um die tiefe Trauer auszudrücken, die wir nach dem Tod unseres Trainers Éric Roy empfinden“, schrieb der Klub beim Kurznachrichtendienst X.

Der Verein bezeichnete Roy als „eine inspirierende Persönlichkeit, die Stade Brest enorm viel gegeben hat. Von den Fans geliebt und respektiert, hat er dazu beigetragen, die schönsten Kapitel der Vereinsgeschichte zu schreiben, und dem Verein zu einem historischen Erfolg verholfen.“

Auch Lens trauert um „Ikone des französischen Fußballs“

Von 2017 bis 2019 arbeitete Roy als Sportdirektor für RC Lens. Der Klub sprach den Angehörigen aufrichtiges Beileid aus und würdigte Roy als „eine Ikone des französischen Fußballs“.

Der ehemalige Mittelfeldspieler, der unter anderem zwischen 1996 und 1999 für Olympique Marseille spielte und mit dem Verein das UEFA-Cup-Finale erreichte, hatte sich bis zuletzt gegen die Krankheit gestemmt und mit Brest die zurückliegende Saison auf Rang zwölf abgeschlossen.

Roy stammte gebürtig aus Nizza und machte in seiner Trainerlaufbahn auch in seiner Heimat beim OGC Nizza Station – zunächst ab 2009 als Sportdirektor und anschließend bis 2011 als Cheftrainer.