Paris Brunner steht beim Ligue-1-Spiel der AS Monaco gegen den RC Lens am Freitagabend (ab 20:45 Uhr im LIVETICKER) im Fokus. Der 20 Jahre alte Angreifer ist trotz des Disziplinarverfahrens nach seinem umstrittenen Torjubel in Straßburg spielberechtigt.
Paris Brunner darf nach Eklat vorerst weiterspielen
Paris Brunner darf nach Eklat vorerst weiterspielen
Grund dafür: Die Kommission der französischen Liga (LFP) berät erst am Mittwoch über den Fall. Eine mögliche Sperre würde damit frühestens nach der anstehenden Länderspielpause greifen.
Monacos Trainer Filipe Luís will den Vorfall nicht kleinreden, stärkt Brunner aber den Rücken. „Paris ist ein sehr leidenschaftlicher, intensiver Junge. Er hat einen Fehler gemacht, das sofort verstanden und sich entschuldigt“, sagte der Brasilianer.
Der Klub werde die Entscheidung der Kommission „voll und ganz respektieren“. Brunner habe unterdessen „sehr gut trainiert“ und wolle „all das vergessen, um nur noch über Tore zu sprechen“.
Ligue 1: Brunner sorgte für Jubel-Eklat
Brunner hatte beim 1:1 in Straßburg nach seinem Ausgleich eine Kopf-ab-Geste in Richtung der Heimfans angedeutet und damit für einen Eklat gesorgt.
Anschließend erklärte der Deutsche, seine Familie sei beleidigt worden und die Emotionen seien mit ihm durchgegangen: „Ich wollte nicht respektlos sein.“ Der nationale Ethikrat unter dem Vorsitz von Frédéric Thiriez schaltete daraufhin die Disziplinarkommission der LFP ein.
Tore erzielte Brunner in dieser Saison bereits fünf. Gegen Olympique Marseille traf er doppelt, auch in beiden Play-off-Partien der Conference League gegen Gornik Zabrze war er erfolgreich, ehe in Straßburg ein Distanzschuss zum Ausgleich folgte.
Mit seinen starken Leistungen eroberte sich der U17-Welt- und Europameister in Monaco einen Stammplatz und spielte sich wohl zudem in die U21-Nationalmannschaft. Jetzt könnte sein Höhenflug durch seinen Jubel-Eklat eingebremst werden. Auf eine mögliche Sperre muss Brunner zunächst aber noch warten.
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.