Paris Brunner hat nach seinem traumhaften Ausgleichstor für die AS Monaco in Straßburg für Empörung und Diskussionen gesorgt.
Brunner empört mit Kopf-ab-Geste
Brunner empört mit Kopf-ab-Geste
In den TV-Bildern war zu sehen, wie der Angreifer nach seinem Treffer mit der Hand unterhalb seines Halses entlangfuhr. Die Bewegung konnte als Geste, die das Durchschneiden der Kehle andeutet, interpretiert werden – eine Sanktion auf dem Platz gab es nicht.
Zunächst hatte der 20-Jährige seine Hände hinter die Ohren gelegt, um zu symbolisieren, dass er die gegnerischen Fans nicht hören kann. Seine Mitspieler stürmten derweil zu ihm und versuchten, ihn von weiteren Provokationen abzuhalten. Doch Brunner riss sich los und zeigte besagte Kopf-ab-Geste.
Botschaft sei „missverstanden worden“
In der Mixed Zone schilderte Brunner, er habe Beleidigungen gegen seine Familie wahrgenommen. „Sie haben über meine Familie gesprochen, über meine Mutter, meinen Vater. Ich konnte diejenigen sehen, die mich beleidigt haben“, sagte der Stürmer. Nach seinem Treffer seien die Emotionen besonders groß gewesen: „Ich wollte nicht respektlos sein.“
Brunner erklärte weiter, seine Botschaft sei missverstanden worden. „Ich würde nicht sagen, dass ich es bereue, aber das war nicht die Botschaft, die ich senden wollte. Sie wurde falsch verstanden“, sagte er. Gemeint gewesen sei: „Was für ein Tor, das war’s.“
Die Zuschauer in Straßburg reagierten mit einem gellenden Pfeifkonzert, während der Offensivspieler zurück in seine Hälfte lief.
Mögliche Strafe bisher nicht diskutiert
Eine nachträgliche Entscheidung der LFP über eine mögliche Strafe lag zunächst nicht vor. Die Disziplinarkommission der Liga ist grundsätzlich für mögliche Verstöße von Spielern zuständig. Ihre nächste Sitzung ist für den 16. September angekündigt. Ob Brunners Geste dort überhaupt behandelt wird, ist bislang offen.
Die AS Monaco trennte sich am Samstag im vierten Ligue-1-Spiel mit 1:1 vom RC Straßburg.
Brunner erzielte in der 71. Minute den Ausgleich für die Gäste, nachdem Sadibou Sané in der 52. Minute ein Eigentor unterlaufen war. Damit blieb es im Stade de la Meinau bei der Punkteteilung.
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.