Thomas Müller hat in der Nacht zu Sonntag in der MLS mit seinen Vancouver Whitecaps einen wilden Comeback-Sieg gegen die Portland Timbers gefeiert.
Später Wahnsinn um Müller
Später Wahnsinn um Müller
Der 36-Jährige traf zunächst in der Nachspielzeit zum zwischenzeitlichen 2:2 vom Elfmeterpunkt (90.+1.), bevor Teamkollege Sebastian Berhalter vier Minuten später mit dem 3:2-Siegtreffer den Last-Minute-Wahnsinn perfekt machte.
Müller egalisiert und bejubelt Berhalter
Lange mussten die Kanadier allerdings einem Rückstand hinterherlaufen. Die frühe Führung der Whitecaps durch Edier Ocampo nach einem schweren Fehler des Torhüters in der sechsten Minute glich Portland noch im ersten Spielabschnitt durch einen sehenswerten Volleytreffer von Juan David Mosquera in der 36. Minute aus. Kurz vor dem Seitenwechsel schlugen die Gäste erneut zu: David Costa hob das Spielgerät sehenswert zur Führung der Gäste über Whitecaps-Keeper Yohei Takaoka hinweg (45.+2.).
Lange bissen sich Müller und Co. die Zähne aus, bis in der Nachspielzeit der Wahnsinn überhandnahm. Erst traf Müller per Elfmeter sicher in die Tormitte, nachdem ein Spieler der Gäste das Leder zuvor aus kurzer Distanz an die Hand bekommen hatte. Dann schoss Berhalter seine Farben mit einem Schlenzer von der Strafraumkante ins Glück.
Für Müllers Whitecaps bedeutete der späte Erfolg bereits den fünften Ligasieg in der laufenden Spielzeit bei sechs Partien. Lediglich gegen die San Jose Earthquakes mit dem deutschen Spieler Timo Werner musste sich der Vizemeister geschlagen geben.
MLS: Messi-Kopfballtor reicht nicht
Die Kalifornier wiederum schlugen San Diego dank langer Überzahl mit 3:0. Werner kam beim fünften Saisonsieg aber nicht zum Einsatz.
Ebenfalls gefordert war Lionel Messi mit Inter Miami. Der Meister kam gegen den FC Austin trotz eines Kopfballtors des Argentiniers in der 10. Minute und dem späten Ausgleich von Luis Suárez in der 81. Minute nur zu einem Unentschieden.