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Zwischen Held und Lachnummer

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Zwischen Held und Lachnummer

Darwin Nunez steht in Liverpool unter Beobachtung - und das nicht erst seit seinem Lowlight gegen Aston Villa. Der teuerste Stürmer der Reds-Geschichte spielt um seine Zukunft - und könnte zum Zünglein an der Waage werden.
Liverpool-Coach Arne Slot hält wenig von den Debatten um die Verträge von Alexander-Arnold, Salah und van Dijk.
Darwin Nunez steht in Liverpool unter Beobachtung - und das nicht erst seit seinem Lowlight gegen Aston Villa. Der teuerste Stürmer der Reds-Geschichte spielt um seine Zukunft - und könnte zum Zünglein an der Waage werden.

Im Rennen um die Meisterschaft könnte Darwin Núnez für den FC Liverpool zum Zünglein an der Waage werden. Der Mittelstürmer, inzwischen meist nur noch Einwechselspieler, kann Spiele für die Reds entscheiden - im positiven wie im negativen Sinne.

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Avancierte der 25-Jähriger beim Auswärtsspiel gegen Brentford mit zwei späten Toren noch zum Matchwinner, hat er den LFC beim Remis gegen Aston Villa um den Sieg gebracht, das ist zumindest die Wahrnehmung nach seiner kläglich verpatzten Mega-Chance.

Liverpool-Legende Robbie Fowler hatte bei TNT Sports von „einem der größten Fehlschüsse des Jahres gesprochen“ und den Versuch von Núnez als „unglaublich“ und sogar „kriminell“ bezeichnet.

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Núnez: „Bin auch jetzt nicht der Schlechteste“

In der 69. Minute hatte der Uruguayer den Ball nach einer flachen Flanke aus etwa sechs Metern Entfernung über den Kasten gesetzt. Datenanbieter bemaßen die Chance mit einem xG-Wert von 0.75, also einer durchschnittlichen Torwahrscheinlichkeit von 75 Prozent.

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Nach Kritik von allen Seiten meldete sich sogar Núnez selbst zu Wort. „Ich war vor drei Wochen nicht der Beste, und ich bin auch jetzt nicht der Schlechteste. Wenn ich falle, stehe ich wieder auf“, schrieb er auf X und zeigte sich kämpferisch: „Sie werden nie sehen, dass ich aufgebe. Ich werde bis zu meinem letzten Tag hier in Liverpool alles geben. Unverwüstlich.“

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Das Problem ist, dass sein „letzter Tag hier in Liverpool“ immer näher rückt, wenn Núnez sich weiter in dieser Form präsentiert.

„Form von Núnez gibt zunehmend Anlass zur Sorge“

„Die Form von Núnez gibt zunehmend Anlass zur Sorge“, schrieb The Athletic vor der Wechselperiode im Januar, während der der 25-Jährige mit einem Wechsel nach Saudi-Arabien in Verbindung gebracht wurde.

Seine Arbeitsmoral habe immer dafür gesorgt, dass die Zuschauer in Anfield hinter ihm stehen. Die Fans skandieren seinen Namen immer wieder und wollen unbedingt sehen, dass er Erfolg hat, so schreibt es das Portal - „doch selbst die Geduld seiner treuesten Anhänger wird derzeit auf die Probe gestellt“.

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Slot will ernstes Wörtchen mit Núnez reden

Auch Trainer Arne Slot hatte nach dem jüngsten Fehlschuss ein ernstes Wörtchen mit seinem Stürmer zu reden. Allerdings ging es dabei nicht um die Chancenverwertung, sondern um die Arbeit gegen den Ball, eigentlich Núnez' Paradedisziplin.

„Dass Spieler Chancen vergeben, kann ich akzeptieren. Was für mich etwas schwieriger zu akzeptieren war, war sein Verhalten nach dieser Chance”, legte der Nachfolger von Jürgen Klopp auf der Pressekonferenz am Donnerstag los und führte aus: „Er war nicht der übliche Darwin, der sich den Ar*** abarbeitet und versucht, der Mannschaft zu helfen. Ich glaube, die Chance ist ihm im Kopf geblieben.“

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„Für mich geht es nicht um die Chance, sondern eher um die 20 Minuten danach, derentwegen ich mit ihm reden möchte“, betonte der Niederländer.

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Viele Fans werden angesichts der vergebenen Großchancen von Núnez, der noch bis 2028 an der Anfield Road unter Vertrag steht, anderer Meinung sein. Denn seine teils kuriosen Fehlschüsse geisterten in den vergangenen Jahren immer wieder durch die Sozialen Medien.

„Er kennt die Stimmung, die um seine Person herum herrscht“

In dieser Saison hängt der Stürmer den Erwartungen erneut hinterher, mit seinen sechs Toren in allen Wettbewerben liegt er laut Opta erneut deutlich hinter seinem xG-Wert (9,5). Auf seine drei Spielzeiten für die Reds gerechnet hat der frühere Benfica-Stürmer 13 Tore weniger als erwartet erzielt (39 Tore bei xG-Wert von 52,4).

In der vergangenen Saison schaffte es Núnez immerhin auf 31 Torbeteiligungen, doch seitdem Jürgen Klopp weg ist, kommt er nicht mehr wirklich über eine Rolle als Rotationsspieler und Edeljoker hinaus. Unter Slot sind magere zehn Scorerpunkte die Ausbeute.

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„Ich glaube, er kennt die Stimmung, die um seine Person herum herrscht, und ich glaube, das (die vergebene Chance gegen Aston Villa, Anm. d. Red.) ist ein Teil davon: Man hat fast das Gefühl, dass er um seine Zukunft in Liverpool spielt”, erklärte Mo Stewart, Reporter beim Liverpool-Portal The Anfield Wrap, seine Sicht der Dinge bei BBC SPORT.

Lehnte Liverpool ein Mega-Angebot für Núnez ab?

„Er weiß, dass er mindestens einen oder zwei große Momente haben muss, wenn er hierbleiben will“, betonte Stewart mit Hinblick auf einen möglichen Verkauf von Núnez im Sommer. Im Winter war ein Abgang bereits Thema.

Laut dem Portal Anfield Watch sollen die Reds-Bosse ein Angebot von Saudi-Klub Al-Hilal über 83 Millionen Euro abgelehnt haben, demnach hätten es für einen Verkauf mindestens 90 Millionen sein müssen.

Gemessen an den Ablöse-Forderungen hält man in Liverpool also doch noch ziemlich große Stücke auf den Rekordtransfer (85 Millionen Euro Ablöse, kann auf 100 Millionen ansteigen) - im restlichen Saisonverlauf sind die Augen auf ihn gerichtet.

Häuft sich sein verschwenderischer Umgang mit Torchancen, oder avanciert er noch das ein oder andere Mal zum Matchwinner für den LFC?