Nur sieben Minuten benötigte Bukayo Sako für sein Traum-Comeback. Beim 2:1 (1:0)-Sieg des FC Arsenal gegen den FC Fulham traf der Gunners-Star kurz nach seiner Einwechslung nach 101 Tagen Verletzungspause zum zwischenzeitlichen 2:0 (73.).
Arsenal-Star „zurück mit einem Knall“
„Er hat das Stadion zum Kochen gebracht, er hat es verdient“, schwärmte sein Trainer Mikel Arteta. „Es war eine gute Gelegenheit zu sehen, wie sehr ihn die Menschen lieben und wie sie ihn vermisst haben.“
Als Saka in der 66. Minute für Ethan Nwaneri den Platz betrat, wurde er bereits vom tosenden Applaus des Publikums begrüßt. Wegen einer langwierigen Oberschenkelverletzung hatte er im Jahr 2025 bis dato noch gar nicht auflaufen können.
„Saka ist zurück mit einem Knall“
Im Derby gegen Fulham wurde er prompt zum entscheidenden Faktor. Nach einer Flanke von Torschütze Mikel Merino und einer sehenswerten Verlängerung von Gabriel Martinelli per Hacke nickte Saka am zweiten Pfosten mühelos ein.
„Saka ist zurück mit einem Knall“, titelte der Telegraph. Und die Daily Mail staunte ungläubig: „Wie kann man diesen Mann überhaupt in Worte fassen? Oh mein Gott, was für eine Geschichte.“
Mit dem Sieg festigten die Gunners Platz zwei in der Premier League. Der Mirror glaubt trotz des deutlichen Rückstands auf Spitzenreiter FC Liverpool sogar noch an mehr. Auch dank der Rückkehr von Saka „leben die Titelträume“, titelte das Blatt.
Neue Personalsorgen in der Defensive
Neue Sorgen schmälerten die Hoffnungen allerdings umgehend. So droht Arsenal, das weiterhin langfristig auf Nationalspieler Kai Havertz verzichten muss, der Ausfall von Abwehrspieler Gabriel. Der Brasilianer musste mit Verdacht auf eine Muskelverletzung raus.
„Wir sind besorgt, denn er will niemals raus“, sagte Arteta. Auch im Hinblick auf das bevorstehende Viertelfinale in der Champions League wäre ein Ausfall Gabriels ein schwerer Schlag für die Londoner. Zumal in der Defensive in Riccardo Calafiori, Ben White und Jurrien Timber, der gegen Fulham wegen Knieproblemen passen musste, weitere Stützen fehlen.
Umso mehr ruhen in der Offensive die Hoffnungen auf Saka. Sein Comeback verlief jedenfalls verheißungsvoll.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)