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Befreiung im Titelrennen: Arsenal glänzt! Spurs-Krise immer schlimmer

Arsenal verschärft Spurs-Krise

Ohne Kai Havertz landen die Gunners einen Befreiungsschlag – ausgerechnet gegen den großen Rivalen, dessen Krise sich verschärft. Ein zurückgenommener Treffer sorgt für Diskussionen.
Nach dem Unentschieden gegen Wolverhampton könnte sich der Vorsprung des FC Arsenal in der Premier League auf Manchester City auf zwei Punkte verringern. Arsenal-Coach Mikel Arteta wird auf einer Pressekonferenz damit konfrontiert, dass sein Team womöglich ein weiteres Mal den Ligatitel aus der Hand geben könnte.
Ohne Kai Havertz landen die Gunners einen Befreiungsschlag – ausgerechnet gegen den großen Rivalen, dessen Krise sich verschärft. Ein zurückgenommener Treffer sorgt für Diskussionen.

Tabellenführer FC Arsenal hat im Prestigeduell beim großen Rivalen Tottenham Hotspur einen wichtigen Sieg im Titelrennen der englischen Premier League gefeiert. Die Gunners gewannen das North London Derby ohne den verletzten deutschen Nationalspieler Kai Havertz mit 4:1 (1:1) und versauten dem neuen Spurs-Teammanager Igor Tudor seinen Einstand.

Die beiden Doppelpacker Eberechi Eze und Viktor Gyökeres überragten beim befreienden Erfolg nach zuletzt zwei Unentschieden für den Meisterschaftsfavoriten.

Arsenal hielt Verfolger Manchester City damit vorerst auf Distanz. In Abwesenheit von Offensivspieler Havertz, der das vierte Spiel nacheinander verpasste, brachte Eze die überlegenen Gunners in Führung (32.). Ein Fehler von Declan Rice ermöglichte den Ausgleich, seinen Ballverlust im Aufbauspiel nutzte der ehemalige Frankfurter Randal Kolo Muani (34.).

Kuriose Verzögerungen bei Arsenal-Sieg

Gyökeres (47.) und erneut Eze (61.) beseitigten aber frühzeitig alle Zweifel. Arsenal-Keeper David Raya verhinderte kurz vor Schluss mit einer wahnsinnigen Rettungsaktion noch einmal Spannung, ehe auch Gyökeres sein zweites Tor erzielte (90.+4).

Vor den Augen von Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel sorgte das Schiedsrichterteam für kuriose Verzögerungen: Schon in der ersten Halbzeit musste die Partie für mehrere Minuten unterbrochen werden, weil die Technik offenbar Probleme bereitete. Der Anpfiff der zweiten Halbzeit verschob sich wegen erneuter derartiger Probleme.

„Schwalbe“? Diskussionen um vermeintliches Spurs-Tor

Im Fokus standen die Referees auch beim vermeintlichen Treffer von Kolo Muani zum 2:2. Das Tor des Franzosen wurde wegen eines Offensivfouls an Gabriel zurückgepfiffen (54.). Kolo Muani hatte ihn zuvor leicht gestoßen.

Die Entscheidung der Unparteiischen, das Tor nicht zu geben, sorgte für Diskussionen. „Das war ziemlich theatralisch vom Arsenal-Spieler. Es sah aus wie eine Schwalbe“, schrieb etwa die DailyMail.

Arsenal bleibt mit 61 Punkten an der Spitze, ManCity (56) hat noch ein Spiel weniger absolviert. Europa-League-Sieger Tottenham steckt als Tabellen-16. im Abstiegskampf, schon seit neun Ligaspielen gelang kein Sieg. Der Kroate Tudor hatte vergangene Woche bis zum Saisonende die Nachfolge des entlassenen Thomas Frank angetreten.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)