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WM in Gefahr? Große Sorgen um Deutschland-Schreck

Große Sorgen um Deutschland-Schreck

Die schwere Fußverletzung von Mikel Merino bereitet nicht nur dem FC Arsenal, sondern auch Spanien Kopfzerbrechen. Droht dem Deutschland-Schreck sogar das WM-Aus?
Der FC Arsenal kassiert gegen Manchester United die erste Heimniederlage der Saison, bleibt aber Tabellenführer. Trainer Mikel Arteta fordert nach dem 2:3 nun eine Reaktion und spricht über Pfiffe der Arsenal-Fans.
Die schwere Fußverletzung von Mikel Merino bereitet nicht nur dem FC Arsenal, sondern auch Spanien Kopfzerbrechen. Droht dem Deutschland-Schreck sogar das WM-Aus?

Eigentlich könnte das Fußball-Jahr 2026 für Mikel Merino ein ganz Großes werden. Der 29-Jährige hat in der laufenden Saison beste Aussichten, mit dem FC Arsenal endlich die ganz großen Titel zu gewinnen und möchte im Sommer mit Spanien Weltmeister werden.

Umso bitterer ist die Tatsache, dass der Deutschland-Schreck aus dem EM-Viertelfinale am 25. Januar gegen Manchester United eine schwere Fußverletzung erlitten hat. Wie der FC Arsenal in einem offiziellen Statement mitteilte, muss sich Merino in den kommenden Tagen einer Operation am verletzten Knöchel unterziehen.

„Mikel wird voraussichtlich für längere Zeit ausfallen, mit dem Ziel, vor Saisonende wieder voll trainieren zu können“, schrieben die Gunners. Nun liege die Konzentration darauf, „Mikel zu unterstützen, damit er so schnell wie möglich wieder fit wird“.

Klar dürfte jedoch sein, dass Merino den Gunners im Kampf um die Meisterschaft und um den Champions-League-Triumph kaum oder gar nicht mehr helfen kann.

Spanien sorgt sich um Merino: WM-Teilnahme wohl möglich

In Bezug auf die spanische Nationalmannschaft bedeutet das, dass er mit Sicherheit die Länderspiele im März, darunter das Finalissima gegen Argentinien, verpassen wird. Für die WM (11. Juni bis 19. Juli) dürfte er bei einem normalen Heilungsverlauf aber wieder zur Verfügung stehen.

Dennoch sind die Sorgen in Spanien natürlich groß. Merino ist bei den Spaniern zum Stammspieler geworden und ist mit seiner Polyvalenz auf vielen Positionen und in unterschiedlichen Rollen gewinnbringend einsetzbar.

Der 41-malige Nationalspieler kann im Mittelfeld seine spielerischen Qualitäten und seine Fähigkeiten als Antreiber nutzen, ist aber auch gerne mal als Vollstrecker gefragt. Trotz der enormen Breite im spanischen Kader gibt es wenige Spieler, die über ein ähnliches Skillset auf diesem Niveau verfügen. Die kann er aber nur einbringen, wenn er seine Verletzung schnell genug überwindet.

Arsenal mit Transfer am Deadline Day?

Während die Spanier darauf hoffen, Merino bis zur WM in Bestform zurückbegrüßen zu können, plant der FC Arsenal womöglich noch einen Deal vor Transferschluss (2. Februar). Laut Angaben der englischen Zeitung Mirror werden sich die Gunners wohl noch darum bemühen, einen Leihspieler zu ergattern. Wie Sky am Montagmorgen berichtet hat, soll Arsenal dafür Sandro Tonali von Newcastle United im Blick haben.

Coach Mikel Arteta hatte Winter-Transfers ohnehin nicht ausgeschlossen. „Das Fenster ist da. Wir sind Arsenal und wir müssen darauf schauen, ob wir jemanden brauchen“, hatte dieser vor der Transferphase angekündigt. Der Moment könnte nun gekommen sein.

Merino war in der Hinrunde meist als „Falsche Neun“ gefragt, weil Kai Havertz und Gabriel Jesus mit Verletzungen zu kämpfen hatten und Viktor Gyökeres nicht wie erhofft ablieferte. Dem Spanier gelangen in der Premier League vier und in der Champions League zwei Tore.

Nun sind Jesus und Havertz aber wieder fit, weshalb in Bezug auf die Stürmer-Position kein Bedarf mehr bestände, auf dem Transfermarkt nachzulegen. Im Falle des Falles würde wohl eher ein Mann für das Mittelfeld kommen.