Nach der massiven Kritik an Star-Trainer Pep Guardiola hat der Coach von Manchester City vor dem Spiel in der Premier League gegen West Ham United nun zum Gegenschlag ausgeholt.
Premier League: Pep Guardiola schießt gegen Kritiker
Guardiola schießt gegen Kritiker
Guardiola wurde für seine Aufstellung bei der 0:3-Niederlage im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Real Madrid kritisiert. Er verwies aber auf die Umstellungen im Vergleich zum Spiel im FA Cup in Newcastle. Auch für die Taktik in dieser Partie kamen kritische Fragen auf.
„Wie oft höre ich schon: ‚Pep ist ein Genie‘"
„Wie oft höre ich schon: ‚Pep ist ein Genie‘, wenn es um die Aufstellung geht?“, fragte er: „Ein Genie, wenn man gewinnt. Was ist in Newcastle passiert? Habt ihr vor dem Spiel die Kommentare in den sozialen Medien zu meiner Aufstellung gelesen?“
In Newcastle stellte Guardiola Jeremy Doku und Savinho als reine Flügelspieler auf. Nico O’Reilly rückte dadurch auf den Platz des linken Außenverteidigers.
„Wie kann es sein, dass Rodri nicht spielt, dass Bernardo (Silva) nicht spielt, dass man diesen Spieler nicht aufstellt, dass man Erling zu Hause lässt?“, erinnerte Guardiola an die Kommentare zu seiner Formation und fügte an: „Wir haben 3:1 gewonnen. Und danach heißt es dann: ‚Oh, Pep, wie brillant du doch warst.‘“
Er habe gewusst, „wie Rodri und Fernandinho spielten; es war nicht der Rodri, den wir danach sahen, und auf den anderen Positionen fallen oft viele Entscheidungen aus vielen, vielen, vielen Gründen – wie man mit dem Druck umgeht und so weiter", erklärte der Katalane.
„Ich bin seit 17 Jahren in diesem Wettbewerb als Trainer tätig, und jedes Mal, wenn ich verliere, boom, mein Gott. Pew, pew, pew“, sagte er und ahmte seine Kritiker nach, die mit Gewehren schießen.
Guardiola kritisiert auch eigene Spieler
Guardiola merkte aber auch in Bezug auf seine Spieler an: „Sie müssen sich besser bewegen. Die Spieler im Strafraum müssen sich vor dem Pass bewegen, um zu ahnen, wohin der Ball gehen wird.“
Es gehe „um Mut und Gespür, das ist die Frage für sie - das ist alles. Man macht eine Bewegung, schlägt seinen Gegenspieler vor dem Ball (der gespielt wird) und man wird treffen. Macht eine Bewegung. Darauf bestehen wir“.
Guardiola abschließend: „Es geht darum, sich zu verbessern, zu verbessern, zu verbessern, und vielleicht wird es beim nächsten Mal besser.“