Der FC Chelsea ist von der Premier League mit einer einjährigen Transfersperre auf Bewährung belegt worden. Diese tritt in Kraft, wenn sich der Klub in den nächsten zwei Jahren weitere Vergehen zu Schulden kommen lässt.
Premier League: Rekordstrafe für Chelsea
Rekordstrafe für Chelsea
Das machte die Premier League in einem offiziellen Statement am Montag offiziell. Zudem muss Chelsea rund 11,5 Millionen Euro Strafe zahlen.
Es handelt sich dabei um eine Rekordstrafe. Die Geldstrafe ist die höchste, die jemals von der Premier League verhängt wurde. Die bisherige Rekordstrafe (6,4 Millionen Euro) wurde 2007 gegen West Ham United ausgesprochen.
Chelsea meldete illegale Zahlungen selbst
Zwischen 2011 und 2018 wurden laut des Berichts „nicht offengelegte Zahlungen von mit dem Verein verbundenen Dritten an Spieler, nicht registrierte Spielerberater und andere Dritte geleistet“.
Die neuen Klub-Besitzer haben dies selbst im Jahr 2022 nach dem Ende der Ära unter dem ehemaligen Besitzer Roman Abramovich proaktiv gemeldet. Die Premier League betont, dass dies Einfluss auf das Strafmaß hatte.
Neun Monate Transfersperre für Jugendbereich
Wegen eines weiteren Regelbruchs gibt es für Chelsea zudem noch eine neunmonatige Sperre für die Registrierung von Neuzugängen von Premier League oder EFL-Klubs (zweite bis vierte Liga) im Jugendbereich. Diese tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft. Zudem wird auch hier eine Geldstrafe von rund 900.000 Euro fällig, die Chelsea akzeptierte.
Unter einem ehemaligen Mitarbeiter seien zwischen 2019 und 2022 Regelbrüche in der Registrierung von Jugendspielern begangen worden. Auch das meldete Chelsea selbst im Jahr 2025.
Chelsea meldet sich in Statement zu Wort
Chelsea selbst bestätigte das Strafmaß in einem Statement. „Der Chelsea Football Club freut sich zu bestätigen, dass eine Einigung mit der Premier League in Bezug auf historische regulatorische Angelegenheiten erzielt wurde, die vom Verein im Jahr 2022 selbst gemeldet wurden”, teilte der Klub mit.
Weiter heißt es: „Der Verein hat freiwillig und proaktiv gegenüber allen zuständigen Aufsichtsbehörden potenzielle historische Regelverstöße offengelegt, einschließlich unvollständiger Finanzberichterstattung, die vor über einem Jahrzehnt stattfanden.“