Als wäre die anhaltende Krise bei Tottenham Hotspur nicht schon genug, muss Trainer Igor Tudor nun auch noch mit einem privaten Schicksalsschlag umgehen. Direkt im Anschluss an die bittere 0:3-Niederlage gegen Nottingham Forest erhielt Tudor die traurige Nachricht vom Tod seines Vaters.
Premier-League-Coach erfährt nach Abpfiff von Schicksalsschlag
Todesnachricht direkt nach dem Spiel
In der abschließenden Pressekonferenz wurde er deswegen von Co-Trainer Bruno Saltor vertreten. Tottenham musste die sechste Niederlage in sieben Premier-League-Spielen verkraften.
Tudor fehlte nach Tod seines Vaters auf der PK
Zunächst herrschte etwas Verwirrung, als Tudor nicht zur PK erschien. Saltor gab keine konkreten Gründe an, sondern sprach nur von „familiären Angelegenheiten.“ Es würde ihm nicht zustehen, mehr dazu zu sagen, schloss er das Thema ab.
Kurz darauf wurde bekannt, dass Tudor direkt nach dem Spiel vom Tod seines Vaters erfahren und anschließend das Stadion verlassen hatte. In den sozialen Medien erhielt er viel Zuspruch. Unter anderem auch von seinem Ex-Klub Juventus Turin, der auf X schrieb: „Wir sind in Gedanken bei Igor Tudor und seiner Familie. Juventus schließt sich der Trauer um den Tod seines Vaters an.“
Neben der Krise bei den Spurs muss Tudor zusätzlich jetzt auch noch eine schwere Phase im familiären Kontext durchmachen. Dafür sollte er nun aber etwas Zeit haben.
Aufgrund der Länderspielpause und des FA Cups findet das nächste Spiel der Spurs erst wieder in drei Wochen statt. Dann geht es gegen den aktuell elftplatzierten AFC Sunderland. Sollte Tottenham hier erneut patzen und Tabellennachbar West Ham United würde punkten wäre der direkte Abstiegsplatz bittere Realität.