Newcastle United hat mit einer weitreichenden finanziellen Maßnahme seine zuletzt angespannte Bilanzlage spürbar verbessert. Der Klub des deutschen Nationalspielers Nick Woltemade verkaufte sein Stadion, den St. James’ Park, sowie angrenzende Grundstücke – quasi an sich selbst.
Woltemade-Klub mit 153-Millionen-Deal
Woltemade-Klub mit 153-Mio.-Deal
Das berichtet unter anderem The Athletic unter Verweis auf die jüngst veröffentlichte Geschäftsbilanz des Vereins für die Saison 2024/25.
Neuer Eigentümer ist PZ Newco Holdings Limited: Ein Unternehmen, das direkt zum Firmengeflecht des Saudi Public Investment Fund (PIF) gehört, der als Mehrheitseigentümer den Verein kontrolliert.
Newcastle wendet gigantischen Rekordverlust ab
Zum ersten Mal seit der Übernahme durch den PIF konnte Newcastle nun einen Gewinn verzeichnen. Der Deal brachte Newcastle einen bilanziellen Sonderertrag von rund 153 Millionen Euro ein.
So wurde sichergestellt, dass der Klub für die Saison 2024/25 einen Vorsteuergewinn von knapp 40 Millionen Euro ausweisen konnte. Ohne diesen einmaligen Vermögensverkauf hätte laut den veröffentlichten Zahlen ein Rekordverlust von rund 113 Millionen Euro gedroht.
Schon länger steht im Raum, dass Newcastle entweder das historische Stadion umfassend modernisieren oder sogar einen kompletten Neubau in Erwägung ziehen könnte.
Ein Umbruch könnte auch auf sportlicher Ebene bevorstehen: Sky Sports berichtete in England zuletzt, dass die Mannschaft personell auf diversen Positionen umgebaut werden könnte. Zudem wird die Zukunft von Trainer Eddie Howe in Frage gestellt.