Wer beerbt Pep Guardiola bei Manchester City? Diese Frage geistert seit geraumer Zeit rund um den englischen Spitzenklub, sollte die Ära des Spaniers bei den „Skyblues“ tatsächlich zu Ende gehen. Nun hat Guardiola sich selbst für einen eigenen Nachfolger ausgesprochen: Bayern-Coach Vincent Kompany.
Wechsel zu City? Pep Guardiola befeuert Kompany-Gerüchte
Guardiola befeuert Kompany-Gerüchte
Er habe das Gefühl, Kompany werde sich „früher oder später“ dazu entscheiden, nach England zurückzukehren. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass Manchester in seinem Herzen und in seinem Kopf sein wird, und hoffentlich kreuzen sich die Wege irgendwann in seinem Leben“, meinte Guardiola.
Kompany zu City? Bayern-Boss macht klare Ansage
Doch der Spanier schob eine nicht unwichtige Erkenntnis hinterher: „Er ist noch so jung, hatte gerade erst zwei Jahre in München, also wird er noch dort bleiben“, erklärte Guardiola. Denn der FC Bayern hatte schließlich erst im Oktober 2025 den Vertrag mit Kompany vorzeitig bis 2029 verlängert und dürfte kein Interesse daran haben, den Belgier zu einem europäischen Konkurrenten ziehen zu lassen.
„Wir haben gerade erst mit Vincent verlängert, und deswegen stellt sich uns diese Frage erst gar nicht“, machte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen bei der Sport Bild klar.
Er sei überzeugt, dass Kompany sich über seine Vertragsverlängerung beim Rekordmeister ausgiebig Gedanken gemacht und alle „Szenarien durchgespielt“ habe.
„Deswegen spielt es überhaupt keine Rolle, ob da jetzt noch jemand kommt oder wie viele Titel mehr wir hoffentlich gewinnen“, erteilte Dreesen den Wechsel-Gerüchten um seinen Erfolgstrainer gleich eine klare Abfuhr.
Kompany bei Triple mit Bayern weg?
Denn die Hoffnung der Citizens, Kompany doch aus München loseisen zu können, soll laut Sport Bild genau auf diesen möglichen Titeln liegen: Sollte der Coach mit den Bayern in dieser Saison das Triple gewinnen, könne er sich eine neue Herausforderung vorstellen, zum Beispiel bei seinem Ex-Klub, heißt es.
Von 2008 bis 2019 hatte der 40-Jährige bei City gespielt, ab 2016 unter Pep Guardiola, der damals von den Bayern auf die Insel gekommen war.
Nach seinem Karriereende machte Kompany erste Schritte in der Trainerbranche beim RSC Anderlecht, bevor er zum FC Burnley wechselte. Dort traf der Belgier dann erstmals als Gegner auf seinen früheren Trainer und Mentor: „Das habe ich schon vor langer Zeit gesagt, als wir gegen Burnley spielten (…): Dieser Typ wird früher oder später der Manager sein“, schwärmte Guardiola vom erfolgreichen Bayern-Coach.
Seine zweite deutsche Meisterschaft hatte Kompany am Wochenende bereits unter Dach und Fach gebracht, im Champions-League-Halbfinale wartet das Duell mit Paris Saint-Germain. Am Mittwochabend wollen die Münchner gegen Leverkusen zudem erstmals seit 2020 wieder ins DFB-Pokalfinale einziehen, um den Traum vom Triple am Leben zu halten.