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FC Arsenal ist Meister! Patzer von Manchester City entscheidet Premier League

Völlige Ekstase bei Arsenal

Der FC Arsenal krönt sich auf der Couch zum Premier-League-Champion. Ein City-Remis ist letztlich entscheidend.
Arsenal-Coach Mikel Arteta bewies mit dem Einsatz von Kai Havertz ein gutes Händchen. Der Deutsche erzielte beim 1:0 gegen Burnley den Siegtreffer – die Gunners sind damit nur noch einen Sieg vom Titel entfernt.
Der FC Arsenal krönt sich auf der Couch zum Premier-League-Champion. Ein City-Remis ist letztlich entscheidend.

Der FC Arsenal krönt sich zum ersten Mal seit 22 Jahren zum Meister der englischen Premier League! Vor dem letzten Ligaspieltag hat Arsenal (82) nun vier Punkte Vorsprung vor den Skyblues (78) und steht somit uneinholbar an der Spitze.

Das Besondere: Weil Manchester City am späten Dienstagabend beim 1:1 (0:1) gegen den FC Bournemouth nicht über ein Remis hinauskam und Arsenal bereits am Montag mit 1:0 gegen den FC Burnley gewonnen hatte, durften die Gunners ihren Titel von der Couch aus bejubeln.

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Genauer gesagt verfolgte das Team um Nationalspieler Kai Havertz die Partie der Citizens gemeinsam auf dem Trainingsgelände am Fernseher. Als der Schlusspfiff ertönte, brachen wilde Jubelszenen aus: Spieler, Trainer und Betreuer tanzten umher und feierten ausgelassen den Titel.

Mittelfeldspieler Declan Rice teilte ein Bild der Feierlichkeiten bei Instagram und schrieb dazu: „Ich hab’s euch ja gesagt… es ist geschafft.“ Den Beitrag versah er zudem mit einem Pokal und einem Herz.

City-Patzer reicht Arsenal zum Meistertitel

Zuletzt hatten die „Invincibles“ der Londoner in der Saison 2003/04 den Pokal in die Höhe stemmen dürfen – damals ohne eine einzige Saisonniederlage hinnehmen zu müssen.

City-Coach Pep Guardiola musste im Anschluss an das Remis in Bournemouth am Mikrofon bei Sky Sports anerkennen: „Die Spieler haben alles gegeben, über die ganze Saison hinweg. Gratulation an Arsenal, wir waren nah dran.“

Auch der britische Premierminister, Keir Starmer, schloss sich auf X an: „22 lange Jahre für den Arsenal. Aber endlich sind wir zurück, wo wir hingehören. Meister!“ Der 63-Jährige ist bekennender Fan der Gunners.

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Auch Ex-Nationalspieler Jamie Redknapp würdigte den neuen Meister: „Sie haben bewiesen, dass sie Mumm haben, sie haben viel Charakter und Durchhaltevermögen gezeigt. Es war nicht immer schön anzusehen, aber sie waren in diesem Jahr die beste Mannschaft. In diesem Jahr haben sie ihren Weg gefunden, und das ist eine großartige Leistung.“

Haaland spricht Klartext: „Nicht gut genug“

Manchester City um Guardiola hingegen strahlte am Dienstagabend gegen die „Cherries“ aus Bournemouth vor fremder Kulisse selten ernsthafte Gefahr aus.

Zwar verzeichnete City traditionell mehr Ballbesitz, Pässe und Schüsse, jedoch konnte nur Erling Haaland in der Nachspielzeit (90.+5) den Ausgleichstreffer verbuchen.

Der Torjäger legte anschließend den Finger in die Wunde: „Wir haben es nicht verdient, das Spiel zu gewinnen. Bournemouth war als Team besser als wir.“ Haaland betonte weiter: „Es ist nicht einfach, am Dienstagabend in Bournemouth zu spielen, nach dem FA-Cup-Finale 72 Stunden zuvor. Aber das ist die Realität und am Ende ist es nicht gut genug.“

Guardiola-Abschied mit nur einem Titel

Drei Tage nach dem Gewinn des FA-Cups durch einen knappen Erfolg über den FC Chelsea wirkte City gezeichnet ob des engen Terminkalenders der vergangenen Wochen und konnte selten die gewohnte Explosivität auf den Platz bringen.

Sky-Experte Didi Hamann analysierte: „Man hatte nie das Gefühl, dass sie das Spiel gewinnen oder gewinnen können. Den schöneren und besseren Fußball hat die Heimmannschaft gespielt.“

Guardiola, Citys Erfolgstrainer des vergangenen Jahrzehnts, wird sich damit am Sonntag mit „nur“ zwei Titeln in seiner wohl letzten Saison – so berichten diverse englische Medien – aus Manchester verabschieden.

Das Tor des Tages für Bournemouth schoss derweil Eli Junior Kroupi in der 38. Minute mit einem Schlenzer von halblinks ins lange Eck – und hält so die Champions-League-Hoffnungen des Tabellensechsten zumindest theoretisch noch aufrecht.