Manchester United hatte im Duell gegen den FC Liverpool 3:2 (2:0) einen Traumstart hingelegt. Die Red Devils führten dank der Treffer von Matheus Cunha (6.) und Benjamin Sesko (14.) bereits früh mit 2:0. Nachdem die Reds im zweiten Abschnitt zunächst zurückschlugen, sicherte Kobbie Mainoo (77.) der Carrick-Truppe den Sieg im Rivalen-Duell und das Ticket für die Champions League.
Premier League: Didi Hamann kann nicht fassen, dass dieses Tor zählt
„Ein absolutes Rätsel“
Der zweite United-Treffer von Sesko war dabei aber höchst umstritten, da der Ball dem Angreifer zuvor vermeintlich an die Hand gesprungen war. Sky-Experte Didi Hamann konnte die Anerkennung des Tores kaum fassen.
Premier League: Ball an Seskos Finger oder nicht?
Den Kräfteverhältnissen nach ging der Treffer in Ordnung, da der LFC viel zu passiv agierte, während Manchester United mit Spielfreude im Duell der Rivalen glänzte. Das Team um Florian Wirtz kam allerdings gut aus der Pause und egalisierte durch Dominik Szoboszlai (47.) und Cody Gakpo (56.) den Rückstand. Youngster Kobbie Mainoo brachte die Gastgeber zu Beginn der Schlussphase auf die Siegerstraße (77.). Für Wirtz und seine Reds ein weiterer Rückschlag.
Doch was war zuvor passiert? Nach einem Kopfball-Abpraller von Bruno Fernandes sprang der Ball an die Hüfte des unmittelbar vor dem Tor stehenden Sesko und von dort vermeintlich an die ausgespreizten Finger. In der Zeitlupe war dabei sogar eine Richtungsveränderung der Kugel zu erahnen. Im Anschluss drückte er das Spielgerät über die Linie.
„Du siehst, dass der Ball die Hand berührt“
Der Unparteiische Darren England gab den Treffer zunächst, während die Reds heftig protestierten. Doch auch der VAR hatte im Anschluss nichts einzuwenden und das 2:0 blieb bestehen. Sky-Experte Didi Hamann konnte das nicht fassen: „Das für mich ein absolutes Rätsel, wenn man sich das anschaut und das nicht zu sehen.“
Vor allem das Regelwerk sei für Hamann ausschlaggebend, den Treffer nicht zu geben, da eine Handberührung unmittelbar vor einer Torerzielung laut den Regeln keinen Treffer zulässt. „Ob die Regel richtig ist oder nicht, das ist zweitrangig, aber du siehst, das der Ball die Hand berührt“, analysierte der Experte.