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Premier League: Spionage-Eklat hat heftige Auswirkungen

Spionage-Eklat hat heftige Folgen

Der Traum des FC Southampton von der Rückkehr in die Premier League platzt. Die Saints werden wegen eines Spionagevorfalls aus dem Playoff-Finale ausgeschlossen.
Southampton mit Trainer Tonda Eckert kann nicht aufsteigen
Southampton mit Trainer Tonda Eckert kann nicht aufsteigen
© IMAGO/IPS
Der Traum des FC Southampton von der Rückkehr in die Premier League platzt. Die Saints werden wegen eines Spionagevorfalls aus dem Playoff-Finale ausgeschlossen.

Der Kampf um den Aufstieg in die Premier League wird am Grünen Tisch mitentschieden!

Der FC Southampton ist von der englischen Liga (EFL) aus dem Playoff-Finale der Championship an diesem Wochenende ausgeschlossen worden, nachdem eine unabhängige Kommission den Verein der Spionage für schuldig befunden hat.

Southampton war in diesem Monat von der EFL angeklagt worden, weil ein Klubmitarbeiter dabei beobachtet worden war, wie er eine Trainingseinheit des FC Middlesbrough, des Gegners im Playoff-Halbfinale, ausspioniert hatte. Die unabhängige Disziplinarkommission bestätigte nun am Dienstag die Vorwürfe gegen die Saints – womit der Verein seinen Platz im Finale am Samstag verliert.

Zudem wurde Southampton für die nächste Zweitliga-Saison mit einem Abzug von vier Punkten bestraft. Um den letzten der drei Aufstiegsplätze kämpft nun am Samstag in Wembley der FC Middlesbrough gegen Hull City. 

Drastische Konsequenzen für Southampton

Southampton habe „mehrere Verstöße gegen die EFL-Regularien im Zusammenhang mit dem unerlaubten Filmen des Trainings anderer Vereine“ eingeräumt, teilte die EFL mit. Zudem erhielt der Klub eine Rüge in Bezug auf sämtliche erhobenen Vorwürfe.

Die eingeräumten Verstöße betreffen neben dem jüngsten Playoff-Halbfinale auch die Spiele gegen Oxford United im Dezember 2025 und Ipswich Town im April 2026.

Middlesbrough, das sportlich in der Vorschlussrunde den Kürzeren gezogen hatte (0:0, 1:2 n.V.), begrüßte das Ergebnis der Disziplinarkommission in einer offiziellen Mitteilung. „Wir sind der Ansicht, dass dies ein klares Signal für die Zukunft unseres Sports in Bezug auf sportliche Integrität und Verhalten aussendet“, hieß es dort.

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Southampton äußerte sich vorerst nicht öffentlich zu dem Vorfall. Der deutsche Trainer Tonda Eckert musste sich bereits nach dem Aufdecken der Affäre fragen lassen, ob er ein Betrüger sei. Nach mehreren Nachfragen zum Thema auf den Pressekonferenzen nach den Duellen mit Boro verließ er beide Male abrupt und verärgert den Raum.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)