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Kuriose Haar-Regel in England umgeworfen

Kuriose Haar-Regel umgeworfen

In der vergangenen Saison haben Lisandro Martínez, Michael Keane und Dan Ballard die Rote Karte gesehen, weil sie dem Gegner die Haare gezogen hatten.
Lisandro Martinez sah nach einem Griff in die Haare seines Gegenspielers Rot
Lisandro Martinez sah nach einem Griff in die Haare seines Gegenspielers Rot
© IMAGO/Every Second Media
In der vergangenen Saison haben Lisandro Martínez, Michael Keane und Dan Ballard die Rote Karte gesehen, weil sie dem Gegner die Haare gezogen hatten.

Regeländerung in der Premier League: Schiedsrichter der höchsten englischen Fußball-Liga können Spieler für das Ziehen an den Haaren des Gegners künftig verwarnen statt sie vom Platz zu stellen. Das Ziehen an den Haaren, welches bisher als Tätlichkeit galt, soll nach Gesprächen mit der „Game Improvement Advisory Group“ in der kommenden Spielzeit nicht mehr mit einer Roten Karte bestraft werden müssen.

Rote Karte bei brutalem Haarziehen

„Eine Rote Karte wird gezeigt, wenn es sich um eine klare und bewusste Aktion handelt, einen Gegenspieler mit übermäßiger Kraftanwendung und/oder Brutalität an den Haaren zu ziehen. Eine Gelbe Karte wird gezeigt, wenn die Aktion als ohne übermäßige Kraftanwendung und/oder Brutalität eingestuft wird“, heißt es in einer Erklärung der Premier League.

Lisandro Martínez von Manchester United, Michael Keane vom FC Everton und Dan Ballard vom AFC Sunderland sahen in der vergangenen Saison die Rote Karte, weil sie einen Gegenspieler an den Haaren gezogen hatten.

United-Trainer Michael Carrick bezeichnete den Platzverweis gegen Martínez, der Leeds-Stürmer Dominic Calvert-Lewin an den Haaren gezogen hatte, als eine der „schlechtesten Entscheidungen“, die er je gesehen habe.