Bruno Fernandes und Phil Foden haben im Manchester-Derby in der Premier League (1:0-Sieg für City) für einen großen Aufreger gesorgt.
Großer Aufreger im Manchester-Derby
Großer Aufreger im Manchester-Derby
Nach einem hitzigen Zweikampf wurde der Engländer in Diensten Manchester Citys von Referee Michael Oliver beim Stand von 0:0 mit glatt Rot zum Duschen geschickt (23.).
Auslöser der Szene war ein Foul von Fernandes an der Außenlinie, tief in der City-Hälfte. Foden ging nach dem Rempler zu Boden, holte im Liegen frustriert zum Tritt aus und traf den Portugiesen in der Körpermitte. Etwas theatralisch nahm dieser den Kontakt an und ging zu Boden.
Manchester City protestiert
Zuvor hatte jedoch auch Fernandes zumindest angedeutet, gegen Foden nachzutreten, und traf diesen womöglich sogar leicht am Gesäß. Der Portugiese entging aber einer Verwarnung.
Bei den Skyblues sorgte die Entscheidung erwartungsgemäß für großes Unverständnis. Immer wieder beteuerte Foden in der sich anschließenden Rudelbildung seine Unschuld. Doch auch der VAR hatte keine Einwände und schließlich war es Erling Haaland, der seinen Mitspieler lautstark in Richtung Kabine schickte.
Bezeichnend war der konsternierte Blick seines Trainers Enzo Marescas, der seinen Matchplan damit über den Haufen geworfen sah.
Dazu war es noch eine Karte mit Seltenheitswert: Foden ist erst der zweite Manchester-City-Spieler der Geschichte, der in einem Manchester-Derby einen Platzverweis sieht. Zuvor war diese unrühmliche Leistung nur Bernardo Corradi gelungen.
Bei der 1:3-Niederlage der Citizens war der Italiener 2006 per Ampelkarte geflogen (91.).