Auch im vierten Premier-League-Spiel ist der erhoffte Befreiungsschlag für Tottenham Hotspur ausgeblieben. Stattdessen reichte es gegen den FC Everton erneut nur zu einem torlosen Remis.
Nächster historischer Spurs-Tiefpunkt
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Damit setzt sich der Negativtrend der Spurs fort: Erstmals in der Vereinsgeschichte blieb Tottenham in den ersten vier Ligaspielen der Saison ohne eigenen Treffer.
Zum Saisonauftakt musste das Team von Roberto De Zerbi eine 0:3-Niederlage gegen den FC Brentford hinnehmen. Im Heimspiel gegen Newcastle United unterlagen die Spurs mit 0:2, ehe sie gegen Nottingham immerhin ein 0:0 erkämpften. Nach vier Spieltagen steht Tottenham damit weiterhin ohne Torerfolg da.
Tottenham Hotspur braucht Befreiungsschlag
Dabei waren die Spurs zumindest statistisch nicht die schlechtere Mannschaft. Gegen Everton hatten sie mehr Ballbesitz und sorgten insgesamt für mehr Gefahr vor dem gegnerischen Tor. In der Chancenverwertung zeigte sich Tottenham jedoch erneut zu inkonsequent. Gegen die kompakte Defensive der Toffees fanden die Spurs letztlich kein Mittel.
Die sportliche Krise macht sich inzwischen auch auf den Rängen bemerkbar. Mit zunehmenden Spielminuten wurde die Stimmung im Stadion immer angespannter.
Nachdem man in der vergangenen Saison dem Abstieg entkommen war, sollte in dieser Spielzeit alles besser werden. Dafür investierte der Verein knapp 360 Millionen Euro in Neuzugänge.
Nun droht sich die vergangene Saison zu wiederholen. Nach dem vierten Spieltag kommt Tottenham Hotspur auf lediglich zwei Punkte und hängt im Tabellenkeller fest. Viel Zeit für eine Trendwende bleibt nicht. Mit der dritten Runde im Ligapokal gegen den FC Liverpool und dem nächsten Ligaspiel gegen Aston Villa warten bereits die nächsten Herausforderungen.