Die dramatischen Bilder vom Zusammenbruch seines Teamkollegen Edoardo Bove haben sich bei Robin Gosens tief eingebrannt. Das verriet er in seinem eigenen Podcast „Wie geht‘s?“.
Gosens gibt emotionale Einblicke
“Gefühlt habe ich da tatsächlich in Augen eines toten Menschen geschaut. Da war wenig Leben drin“, sagte der deutsche Nationalspieler.
Bove war Anfang Dezember beim Heimspiel der AC Florenz gegen Inter Mailand plötzlich zusammengebrochen. Wie sich wenig später herausstellte, hatte der 22-Jährige einen Herzstillstand erlitten. Inzwischen wurde ihm ein Defibrillator implantiert.
Vor Augen geführt, wie „zerbrechlich unsere Welt“ ist
Dieser Vorfall habe Gosens vor Augen geführt, wie „zerbrechlich unsere Welt dann doch sein kann“, sagte der 30-Jährige. Einige Spieler seiner Mannschaft hatten in den Minuten nach dem Notfall Tränen in den Augen, auch Gosens stand der Schreck ins Gesicht geschrieben.
„Es war wahrscheinlich das Schlimmste, was ich je gesehen habe“, gab Gosens offen zu.
Wo und wie es für Bove weitergeht, ist indes unklar. Sollte der Defibrillator dauerhaft bleiben, könnte seine Karriere in Italien enden. Spieler mit implantierten Defibrillatoren dürfen in der Serie A nicht eingesetzt werden.