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Bundesliga-Leihgabe sorgt für Eklat - und sagt sorry: "Ich habe versagt"

Eklat um Bundesliga-Leihgabe

Hoffenheim-Leihgabe Gift Orban liefert sich mit einem Fan seines Klubs Hellas Verona eine Rangelei - und entschuldigt sich umgehend. Sportlich läuft es für ihn ohnehin nicht in Italien.
Gift Orban, derzeit von der TSG Hoffenheim an Hellas Verona verliehen, sorgt mit einer Attacke gegen einen Fan für einen handfesten Skandal - das öffentliche Statement folgte prompt.
Hoffenheim-Leihgabe Gift Orban liefert sich mit einem Fan seines Klubs Hellas Verona eine Rangelei - und entschuldigt sich umgehend. Sportlich läuft es für ihn ohnehin nicht in Italien.

Wilde Szenen um Gift Orban: Der nigerianische Stürmer, zurzeit von der TSG Hoffenheim an Serie-A-Klub Hellas Verona ausgeliehen, hat sich mit einem Fan angelegt und in Italien so für Schlagzeilen gesorgt.

Infolge der 0:1-Heimpleite gegen AC Mailand vom Sonntag brannten beim 23-Jährigen offensichtlich die Sicherungen durch: Nachdem Orban sich geweigert hatte, aus seinem Auto heraus für Autogramme und Fotos bereitzustehen, schlug wohl einer der Anhänger frustriert auf das Fahrzeug ein. Orban stieg aus und ging auf den Fan los, es kam zur Rangelei. Ein Video des Vorfalls kursiert im Netz.

Orban reumütig: „Es gibt keine Entschuldigung“

Umstehende Personen konnten die beiden Streithähne trennen und verhinderten eine weitere Eskalation. Orban hat sich inzwischen für seinen Ausraster entschuldigt: „Ich möchte mich aufrichtig bei allen Fans für mein Verhalten entschuldigen. Es tut mir leid, dass ich diejenigen ignoriert habe, die mich um Fotos und Autogramme baten. Ihr verdient Respekt und ich habe in diesem Moment versagt“, erklärte der Stürmer auf Instagram.

Es gebe „keine Entschuldigung dafür, die Fassung verloren zu haben“, er übernehme die volle Verantwortung. Er wolle „hart daran arbeiten, euer Vertrauen zurückzugewinnen, nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten. (…) Ich werde weiterhin alles für den Verein geben, jedes Mal, wenn ich den Platz betrete.“

Serie A: TSG-Leihgabe taumelt Abstieg entgegen

Mit Hellas Verona steht die TSG-Leihgabe in der Serie A abgeschlagen auf Platz 19 der Tabelle. Bei noch fünf ausstehenden Spielen hat Verona zehn Punkte Rückstand auf das rettende Ufer – in 33 Partien sammelte man erst magere 18 Zähler.

Orban selbst war nach seinem Wechsel aus dem Kraichgau nach Venetien gut gestartet und erzielte bisher sieben Saisontore: Doch in der Rückrunde befindet sich der Nigerianer, so wie der gesamte Verein, im Krisenmodus. Zuletzt setzte es fünf Niederlagen in Folge, Orbans letztes Tor datiert aus dem Januar.

Im Januar 2025 hatte Hoffenheim den Angreifer für neun Millionen Euro von Olympique Lyon verpflichtet. Doch nach einem kurzen Hoch mit vier Toren aus fünf Spielen spielte Orban bei der TSG keine nennenswerte Rolle mehr, es folgte die Leihe nach Verona. Für den Sommer gilt der 23-Jährige als Verkaufskandidat, sollte sich ein geeigneter Abnehmer finden.