Fan-Ausschreitungen vor dem Derby zwischen dem FC Turin und Juventus Turin haben dazu geführt, dass die Partie aus Sicherheitsgründen zunächst nicht angepfiffen wurde. Der Anpfiff erfolgte schließlich mit mehr als einer Stunde Verspätung um 21.51 Uhr.
Serie A: Heftige Ausschreitungen vor Turin-Derby haben sportliche Folgen
Ausschreitungen vor Turin-Derby
Vor dem Anpfiff kam es offenbar zu Auseinandersetzungen zwischen beiden Fanlagern. Die Gazzetta dello Sport berichtet von mehreren verletzten Personen, eine davon schwer, aber nicht lebensbedrohlich.
Dem Bericht zufolge forderten die Bianconeri-Fans die Mannschaft während des Aufwärmens auch auf, nicht zu spielen. Beide Mannschaften blieben zunächst in den Kabinen.
Die Kurve hatte Juve-Kapitän Manuel Locatelli italienischen Medienberichten zufolge zu sich geholt und – sollte das Spiel angepfiffen werden – mit einem Platzsturm gedroht.
Serie A: Fan-Ausschreitungen beeinflussen auch CL-Rennen
Damit wird auch das Rennen um die Champions-League-Plätze maßgeblich beeinträchtigt. Vor dem Anpfiff lag Juve mit 68 Punkten auf Rang sechs. Der Rückstand auf den Viertplatzierten, die AS Roma, betrug zwei Punkte. Die Top-4 am Ende der Saison qualifizieren sich für die Königsklasse.
Die Partien der Konkurrenz, darunter die der AC Milan, der Roma und von Como, wurden um 20.55 Uhr mit zehn Minuten Verspätung angepfiffen.
Dadurch könnte Juve theoretisch bevorzugt sein, da sie schon im Vorfeld über die Ergebnisse auf den anderen Plätzen Bescheid wüssten.