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"Ich erreichte nach dem Spiel gegen Dortmund den Tiefpunkt"

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„Simeone hat mir sehr geholfen“

Álvaro Morata schwärmt von seinem Ex-Coach Diego Simeone und Atlético Madrid. Zudem spricht er über die Europameisterschaft 2024 in Deutschland.
Vor dem Spiel gegen Dänemark spricht Spaniens Alvaro Morata über die Kritik vor der EM 2024 und seine mentale Gesundheit. Der Milan-Stürmer möchte dem Thema mit einem neuen Projekt mehr Aufmerksamkeit schenken.
Álvaro Morata schwärmt von seinem Ex-Coach Diego Simeone und Atlético Madrid. Zudem spricht er über die Europameisterschaft 2024 in Deutschland.

Der Wechsel in diesem Winter vom AC Mailand zu Galatasaray Istanbul war der Schlusspunkt in einem besonders turbulenten Jahr für Álvaro Morata. In einem Interview mit der Marca blickte der Spanier auf ein Jahr zurück, in dem er Höhen und Tiefen erlebte.

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Begonnen hatte Morata das Jahr im Trikot von Atlético Madrid. Nach seinem Wechsel im Sommer 2022 von Juventus Turin in die spanische Hauptstadt fühlte sich Morata unter Trainer Diego Simeone, der ihn bereits zwischen Januar 2019 und Sommer 2020 trainierte, besonders wohl.

„Tiefpunkt“ nach Dortmund-Pleite

„Simeone hat mir, auch wenn es nur wenige wissen, sehr, sehr geholfen. Nicht nur in fußballerischer Hinsicht, sondern auch, als es mir nicht gut ging, als ich eine sehr, sehr, sehr schwierige Phase durchlebte, aufgrund verschiedener Dinge im Fußball, und als ich nach dem Champions-League-Spiel gegen Borussia Dortmund den Tiefpunkt erreichte. Er hat mir sehr geholfen“, erklärte Morata im Interview mit der Marca.

Im Signal-Iduna-Park schieden die Colchoneros nach einem 2:1 im Hinspiel im Champions-League-Viertelfinale aus. Der BVB gewann zu Hause mit 4:2, Morata stand bei den Gästen in der Startelf, wurde aber zur Pause vom Feld genommen.

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Dabei verpasste die Elf von Simeone auch ein mögliches Finale gegen den Stadtrivalen Real Madrid.

Morata als Kapitän bei der EM

Einige Wochen später folgte dann die Europameisterschaft in Deutschland, die die Spanier bekanntlich gewannen. Morata führte die Furia Roja als Kapitän aufs Feld.

„Jeder, der dabei war, egal in welcher Position, hat sich voll und ganz einer Mission und einem Ziel verschrieben, das mit jedem Tag mehr Realität wurde. Einige von uns mussten eine andere Rolle übernehmen, eine weniger auffällige als die des Torschützen, wie in meinem Fall“, schilderte Morata die Schlüssel zum EM-Erfolg.

Psychische Probleme vor der EM

Auf dem Weg zum Titel schalteten die Spanier Deutschland im Viertelfinale mit einem 2:1-Sieg nach Verlängerung aus. Der Titelgewinn habe Morata in Spanien zu mehr Respekt verholfen, den er vorher in Spanien oft nicht bekam. Darüber hinaus sprach Morata im Oktober auch von psychischen Problemen, die er einige Monate vor der EM gehabt habe.

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Neben dem sportlichen Erfolg gab es während der EM in Spanien aber auch Unruhe um Morata. Der 32-Jährige kritisierte die heimische Presse wegen „respektloser“ Berichterstattung und fügte an, dass er deswegen im Ausland „glücklicher“ sei. Davor sei er von der El Confidencial als „ein Kapitän, der Spanien peinlich ist“ beschrieben worden, was den Auslöser dieses Zoffs darstellte.

Auch in Deutschland fiel Morata bei einigen Fans in Ungnade, nachdem er auf der Parade nach dem EM-Triumph DFB-Star Jamal Musiala nachträglich verspottet hatte.

Morata nur ein halbes Jahr beim AC Mailand

Nach der EM folgte dann auch der Wechsel raus aus Spanien, zum AC Mailand. „Manchmal trifft man Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt, mehr oder weniger richtig, aber ich glaube, wenn ich zurückblicke, wird mir klar, dass die Fans es geschafft hatten, mich in gewisser Weise zu verstehen, und nach der Europameisterschaft sahen mich die Leute in Spanien nicht mehr auf dieselbe Weise“, begründete Morata seinen damaligen Wechsel.

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Nach dem Aus von Trainer Paulo Fonseca wechselte Morata dann nach Istanbul, wo er noch bis zum Januar 2026 ausgeliehen ist. Die Türken besitzen eine Kaufoption in Höhe von acht Millionen Euro.